Pustertal – Tour zur Sonnenburg


Über Innsbruck, Brenner Bundesstraße und die SS49 geht es hinein ins Pustertal, wo Sie nach 25 Kilometern die Sonnenburg in St. Lorenzen erreichen. Einst Frauenkloster, heute ein Viersterne-Hotel, liegt sie auf einen Hügel hoch über dem Zusammenfluß von Rienz und Gader. Im BMW 640d Cabrio mit Sechszylinder-Dieselmoter und 313 PS macht diese Tour viel Spaß, denn der offene Bayer begeistert mit seiner starker Leistung, schnellem Kraftaufbau und niedrigem Verbrauch.
   

Tourenverlauf: München – Achensee – Volders – Aldrans – Alte Römerstraße – Matrei am Brenner – Brenner Bundestraße – Franzensfeste – SS49 – St. Lorenzen / Hotel Schloss Sonnenburg – Bruneck – Staller Sattel – Defereggental – Matrei in Osttirol – Felberntauerntunnel – Kitzbühel – München

Es ist nicht allein das unverwechselbare Hotel-Ambiente, es ist das „Sonnenburger Gefühl“, das den Alltag einfach verblassen lässt, sobald man den Fuß in den Burghof setzt. Auf einer Anhöhe nahe St. Lorenzen erhebt sich majestätisch ein Bauwerk, das in seiner langen, wechselvollen Geschichte schon vieles erlebt und gesehen hat. Ausgrabungen erzählen von Besiedelung bereits 2000 v. Chr., später Standort der Römer auf ihrer Strasse zwischen Aquiläa und Augsburg, aus dem 7. und 8. Jhd. n. Chr. fanden sich unter dem jetzigen Kirchenschiff schon sakrale Bauten, dann 1039 wurde es als Kloster für adelige Fräulein gestiftet und in der Folge mit reichen Gütern und Besitzungen ausgestattet.

Das Viersterne-Hotel Sonnenburg liegt auf einen Hügel

Später wurde es berühmt durch den folgenschweren Streit zwischen dem Bischof von Brixen und der aufrechten Äbtissin Verena, einer damals schon sehr emanzipierten Dame des 15. Jhds., wonach das gesamte Kloster exkommuniziert wurde. Im 18 . Jhd. wurde es säkularisiert und ab Mitte des 19. Jahrhunderts als Ruine geführt.

Ungezwungene Herzlichkeit empfängt den Hotelgast und jeder findet „seine“ Sonnenburg. Egal, ob er den historischen Ort, das Refugium, den heiteren Platz für geselliges Leben oder einfach mal wieder das eigene „Ich“ sucht. Vom fröhlichen Drei-Käse-Hoch bis zum lebenserfahrenen Menschen, vom Sportler bis zum Genießer, alle sind Willkommen, eine entspannte Zeit auf der Sonnenburg zu erleben

In seiner 4000 Jahre langen Geschichte war er Kultplatz, Kloster, Burg und Schloss. Zahlreiche Legenden und Sagen hüllten es ein wie ein verwunschenes Dornröschen-Schloss. Bis 1965 Karl Knötig, der Vater des heutigen Besitzers Gunther Knötig, das Anwesen gekauft hat mit der Auflage, es zu renovieren und zu unterhalten. Seitdem wurde der gesamte Baukomplex in Zusammenarbeit und unter Aufsicht des Denkmalamtsrestauriert und wieder hergestellt. Um den Erhalt zu sichern, hatte man sich schließlich entschlossen ein Hotel daraus zu machen.

Der romantische Innenhof  der Sonneburg

Heute ist es ein zauberhaftes 4-Sterne-Schlosshotel mit 38 Zimmern und 4 Suiten, einem Chalet, einem einzigartigem Spa, herrlichen Gärten, wie dem Apothekergarten, Kräutergarten, Apfelgarten, Schattengarten, Äbtissingarten, Kreuzganghöfele und gotischem Rosengarten.

Freigelegte Fresken aus 5 Epochen, historische Räume, geschichtsträchtige Gewölbe und romantische Durchblicke bilden heute die Kulisse für ein nobles Schlossleben während eines Hotel-Aufenthalts. Kostbare Fayence-Öfen, schwere offene Kamine schaffen Behaglichkeit, hohe, ehrwürdige Räume wechseln mit gemütlichen Stuben ab. Romantische Turmzimmer und wohlige Suiten mit kostbaren Antiquitäten oder zeitgemäßen Interieur laden zum Wohlfühlen ein. Kürzlich wurde das gotische Pfisterhaus von 1470 vollständig restauriert, das dem Gast nun ein komplettes Haus mit exklusiven Privaträumen und modernem Ambiente in unvergleichlicher Idylle bietet.

Lassen Sie den Tag gemütlich mit einem Glas Rose im romantischen Burghof ausklingen

Das Spa in ehrwürdigen Mauern hat ein umfassendes Wellness- und Massage-Angebot bis hin zum Klangschalen-Treatment mit heimischen Kräuter-Produkten aus biologischem Anbau. Ein Indoor-Pool sowie der traumhaft gelegene Outdoor-Pool vor historischer Kulisse und mit phantastischem Ausblick auf eine unberührte Natur bitten zum Verweilen, Schwimmen und süßem Nichtstun. Der Garten mit immer neuen Terrassen und den freigelegten „hängenden Gärten“ aus der Barockzeit ist weitläufig und offeriert geschützte Ruhezonen.

Besitzer Gunther Knötig und Küchenchef Johann Pichler

Einst wurde an Sonn- und Feiertagen an die Tafel der Äbtissin geladen und fürstlich gespeist. „Dieser gastfreundlichen Tradition fühlen wir uns auch heute noch verpflichtet“, so Küchenchef Johann Pichler, einem gebürtigen Osttiroler, aufgewachsen auf einem Bergbauernhof. Der Haubenkoch hat seinen Feinschliff in namhaften Stationen der Schweiz, den USA, in Asien erhalten und ist schließlich zu den Wurzeln im Alpenraum zurück gekommen. Wenngleich er kulinarische Vielfalt liebt und schätzt, liegt doch sein Hauptaugenmerk auf dem wahren und einfachen Genuss. Auch Gäste, die nicht im Hotel wohnen, sind herzlich willkommen, das Menü für 42,00 Euro oder einzelne Gerichte der Tageskarte zu bestellen.

Aktueller Hotelprospekt 2012

Ob an festlichen Tafeln, in urigen Stuben, oder im Sommer im romantischen Innenhof, in der Sonneburg wird Gastlichkeit nicht nur zelebriert, sondern in ihrer Heiterkeit und Leichtigkeit des Seins gelebt. Ein uraltes Gewölbe aus dem 11. Jahrhundert, in dem der umfangreiche Weinkeller beheimatet ist, bildet die perfekte Ergänzung zur Vollendung der kulinarischen Genüsse. Bleibt nur noch zu sagen, dass die Sonnenburg Sommer wie Winter einladend ist. Die Südtiroler Bergwelt mit ihren unzähligen Wanderwegen, Berghütten und Jausenstationen, aber auch den pittoresken Dörfern und Städtchen laden zum Erkunden und Tagesfahrten mit dem Cabrio oder Oldtimer ein. Hier in der Sonnenburg endete der erste Teil Ihrer Cabrioreise. Wenn die Sonne glutrot hinter dem Bergkamm verschwindet, lassen Sie den Tag gemütlich mit einem Glas Rotwein im romantischen Burghof ausklingen zu lassen.  

Hotel Schloss Sonnenburg, Sonnenburg 38, 39030 St. Lorenzen, Südtirol, Telefon +39 0474 474 999, Fax +39 0474 474 049, Email info@sonnenburg.com, www.sonnenburg.com, Bettenanzahl 80, Zimmerpreise inkl. 3/4 Gourmetpension ab EZ 90.00 Euro, DZ ab 140.00 Euro und Suite ab 240.00 Euro. Ganzjährig geöffnet

                    

Im Sonnenburg-Spa erleben Sie Wellness auf drei Ebenen

BMW 640d Cabriolet

Es gibt Cabriolets, die sind einzigartig, da sie in jeder Situation und in jedem Detail begeistern. So ein Cabriolet ist der offene BMW 6er. Seine Linien symbolisieren Vorwärtsdrang, der exklusive Innenraum ist ganz auf den Fahrer ausgerichtet. Aus welchem Blickwinkel wir das 6er Cabrio betrachten, es steht für Eleganz und Dynamik und beschleunigte beim Einsteigen unseren Puls. Der 313 PS starke Dieselmotor verbindet durch eine mehrstufige Turboaufladung hohe Leistung und erlaubt mit dem serienmäßigen 8-Gang Automatikgetriebe wirtschaftliches Fahren. Optional ist auch Allrad möglich.    

Impressionen BMW 640d Cabriolet https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf 

Empfohlener Preis für den 640d ab 78.400 Euro (Preisliste 07.2012) Sechszylinder Dieselmotor in Reihe, Twinpower Turbo (zwei hintereinander geschaltete Turbolader), Common-Rail-Einspritzung der dritten Generation, 2.979 ccm Hubraum, Leistung 313 PS / 230 KW bei 4400 U/min, Maximales Drehmoment 630 Nm bei 1500 – 2500/min Kraftstoff Diesel 8-Gang Sport-Automatic Getriebe Steptronic Antrieb auf die Hinterräder Höchstgeschwindigkeit 250 km/h Von 0 auf 100 km/h in 5,5 s EU – Normverbrauch 6,9 Liter Diesel im Durchschnitt mit 149 g/km CO2 – Emission, Tankinhalt 70 Liter , Rußpartikelfilter Serie Leergewicht 1.935 kg Länge/Breite/Höhe 4,89/1,66/1,36 Meter

        

Dass BMW 640d Cabrio ist eine elegante Erscheinung

Geschichte der Sonnenburg

Auf Grund seiner strategisch herausragenden Lage im Pustertal ist der Sonnenburger Hügel seit fast 4000 Jahren ununterbrochen besiedelt. Die ältesten Funde, 7 Steinwerkzeuge aus der Zeit von ca.1900 vor Christus befinden sich im Archäologiemuseum Bozen. Zur Römerzeit war der Hügel mit dem naheliegende Lager Sebatum verbunden. Die Römerstrasse von Aquiläa nach Augsburg führte direkt nördlich hinter dem Hügel vorbei (Meilenstein). Im frühen Mittelalter (ca. 7. / 8. Jhdt.) befanden sich schon sakrale Bauten unter dem jetzigen Kirchenschiff.

1039 wurde die Sonnenburg von Volkhold, Graf von Pustertal und Lurngau als Kloster für adelige Fräulein gestiftet und in der Folge mit reichen Gütern und Besitzungen ausgestattet. Über 400 Höfe im Abteital (benannt nach der Abtei Sonnenburg, da fast vollständig in deren Besitz), Mühlwalder Tal, Eisacktal, bei Bozen und im Unterland gehörten zum Kloster.

Am Abend werden Sie mit feinster südtiroler und italienischer Küche verwöhnt

Berühmt ist der Streit zwischen Nikolaus Cusanus, Bischof von Brixen und der Äbtissin Verena, einer selbstbwussten und tatkräftigen Frau Mitte des 15ten Jhdts. in dessen Folge das gesamte Kloster und später auch der Schutzvogt Herzog Sigismund exkommuniziert wurden. Damals musste der Pfarrer von Sankt Lorenzen nach der Messe mit der gesamten Gemeinde Richtung Kloster ziehen und brennende Kerzen gegen das Kloster werfen und es verfluchen.

Der Streit hat viele Literaten zu Romanen und Dramen inspiriert und Verena ist auch heute noch bei der Bevölkerung als respektable Persönlichkeit in Erinnerung. 1785 wurde die Sonnenburg vom österreichischen Kaiser Josef II säkularisiert. Mangels gescheiterter anderer Nutzungsoptionen ( Kreisamt; Gefängnis, Messingfabrik) wurde das Gebäude schließlich verkauft und als Steinbruch verwendet. Bereits Mitte des 19. Jhdt. ist die Sonnenburg im Kataster als Ruine geführt, da zum überwiegenden Teil abgebrochen. Ab dieser Zeit war sie Armenhaus der Gemeinde Sankt Lorenzen.

Blick vom Apothekergarten auf die geschichtsträchtige Mauern der Sonnenburg

Impressionen vom Hotel Sonnenburg               https://picasaweb.google.com/s/c/bin/slideshow.swf