Kitzbüheler Alpenrallye

Nicht nur im Winter zählt Kitzbühel zu den Hotspots der Alpen: jeden Frühsommer lockt die 31. Alpenrallye von 7. bis 9. Juni 2018 Oldtimerfans aus ganz Europa in die Hahnenkammstadt. 

Rund 200 Raritäten aus sieben Jahrzehnten Automobilgeschichte verwandeln Kitzbühel für drei Tage in ein rollendes Automobilmuseum, dazu viele ausgewählte Alltagsklassiker von Audi über Fiat und Ford bis Volkswagen, die früher zum Alltag des Straßenbildes gehörten und denen die Herzen vieler Zuschauer gehören.

Es werden ca. 500 km der schönsten Alpen- und Bergstraßen in Tirol und Salzburg gefahren. Abschluss und Höhepunkt ist die Fahrzeugparade vor Tausenden Zuschauern in der Kitzbüheler Innenstadt.

Programm: Donnerstag, 07. Juni 2018- ab 15.00 Uhr Prolog „Brixental-Runde“ mit Kitzbühel – Hopfgarten (Marktplatz) – Itter – Bruckhäusl – Windau – Kirchberg in Tirol – Aschau – Kitzbühel (Vorderstadt). 20.00 Uhr Alpenrallye-Willkommensabend (Dresscode: sportlich-elegant)

Freitag, 08. Juni 2018 – ab 07.30 Uhr „Gasteinertal-Runde“ mit Kitzbühel – St. Johann in Tirol – St. Ulrich am Pillersee – Hochfilzen – Mühlbach bei Lofer – Bischofshofen – Hüttau – Altenmarkt – Wagrain – Bad Hofgastein – Embach – Rauris – Bruck an der Großglocknerstraße – Kaprun – Mittersill – Pass Thurn – Kitzbühel

Samstag, 09. Juni 2018 – ab 07.30 Uhr „Brandenberg-Runde“ mit Kitzbühel – Hopfgarten – Niederau – Wörgl – Rattenberg – Brandenberg – Kramsach – Reintalersee – Breitenbach – Mariastein – Kufstein – Ebbs – Walchsee – Bichlach/Kössen – Schwendt – Kirchdorf – St. Johann in Tirol – Ellmau (Dorfzentrum) – Sperten – Oberndorf Penzinghof (Mittagsstopp) – Kitzbühel. Ab ca. 14.00 Uhr Zieleinlauf Kitzbühel Zentrum. 19.00 Uhr Siegerehrung mit Dinner im Veranstaltungszelt am Schwarzsee Parkplatz (Dresscode: elegant oder Tracht)

Begrenzte Teilnehmerzahl, Teilnehmeranfragen unter +43 (0)5356 – 72901, info@alpenrallye.at, http://www.alpenrallye.at

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Das war die 30. Kitzbühler Alpenrallye 2017 

Dieses Jahr feiert die Alpenrallye Jubiläum: Die 30. Kitzbüheler Alpenrallye geht auf auf den schönsten Alpenstraßen in Tirol, Salzburg, Bayern und Kärnten in Szene.

Die Überfahrt der Großglockner-Hochalpenstraße von Heiligenblut in Osttirol über das Hochtor und das Fuscher Törl nach Salzburg über eine Seehöhe von 2.500 Meter ist eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine und bietet als Belohnung für die Strapazen grandiose Blicke auf die höchsten Berge Österreichs mit dem 3.798 Meter hohen Großglockner. Eine echte Königsetappe.

In Summe warten 2017 fast 600 Kilometer auf den schönsten Bergstrecken der Alpen auf die Teilnehmer – je nach Anspruch sportlich (Sport Trophy) oder ganz entspannt (Classic Trophy). Die Baujahrgrenze 1972 sorgt für Exklusivität im Starterfeld, ein Querschnitt der schönsten Klassiker aus Vor- und Nachkriegszeiten, darunter Raritäten vieler große Marken wie Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ferrari, Jaguar, Mercedes-Benz, Aston Martin oder Rolls Royce.

Hauptdarsteller neben den automobilen Raritäten aus sieben Jahrzehnten der Jubiläumstour sind die berühmtesten Alpengipfel und Gebirge der Tiroler, Salzburger und Kärntner Bergwelt, die entlang der Rallyeroute 2017 Spalier stehen: Großglockner, Wilder Kaiser, Kitzbüheler Horn, Hohe Tauern, Loferer Steinberge, Lienzer Dolomiten, Karnische Alpen, Hochkönig…

Die Kitzbüheler Alpenrallye gilt seit 30 Jahren als eine der größten, renommiertesten und schönsten historischen Automobilveranstaltungen Europas. Ein exklusives gesellschaftliches Rahmenprogramm und viele bekannte Namen im Starterfeld gehören ebenso zur Kitzbüheler Alpenrallye wie ein perfektes sportliches Umfeld.

Programm: Mittwoch, 7. Juni: 13.30–18.00: Fahrzeugabnahme; Donnerstag, 8. Juni: 08.00–16.00: Fahrzeugabnahme, ab 15.00: Prolog „Hohe-Salve-Runde; Freitag, 9. Juni: ab 7.30: „Glockner-Runde“; Samstag, 10. Juni: ab 8.30: „Pinzgau-Runde”, ca. 15.00: Zieleinfahrt mit Fahrzeugpräsentation in der Innenstadt

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Das war die 29. Kitzbühler Alpenrallye 2016

Auch der Sommer in Kitzbühel hat große Events zu bieten. Eine der traditionsreichsten Classic-Car-Veranstaltungen Europas mit 200 kostbaren Automobilklassikern lockt Jahr für Jahr Oldtimerfans in die Hahnenkammstadt: Die Kitzbüheler Alpenrallye, deren 29. Auflage von 1. bis 4. Juni 2016 auf den schönsten Alpenstraßen in Tirol, Salzburg und Bayern in Szene geht.

Sport-Trophy: sportliche Rallye mit Gleichmäßigkeits- und Timing-Prüfungen gemessen mit GPS-Transponder Messsystem, aber auch mit Lichtschranke und/oder Luftschlauch. Classic-Trophy: klassische touristische Ausfahrt mit Timing-Prüfungen gemessen mit Lichtschranke und/oder Schlauch.

Starke Sponsoren mit viel Enthusiasmus für automobile Tradition zählen zu den Stärken der Kitzbüheler Alpenrallye. Neben der Volkswagen Group, Schaeffler und dem Bankhaus Berenberg zählt ab 2016 die Schweizer Uhrenmanufaktur Chronoswiss zum erlesenen Kreis der Alpenrallye-Sponsoringpartner.

Die Alpenrallye lockt seit 1988 Oldtimerenthusiasten aus ganz Europa nach Kitzbühel. Es sind die Zutaten, die die Alpenrallye zu einer der beliebtesten Classic-Car-Veranstaltungen machen: Die einzigartige Mischung aus traumhafter Berglandschaft, atemberaubenden Bergstrecken, Exklusivität, Sportlichkeit und dem Flair der Gamsstadt macht die Alpenrallye zu einer ganz besonderen Oldtimerrallye und Jahr für Jahr auch zum Treffpunkt für viele prominente Teilnehmer aus Rennsport, Showbusiness,Wirtschaft und Sport.

Tirol und seine schönsten Bergstraßen stehen bei der 29. Kitzbüheler Alpenrallye im Mittelpunkt. So führt die Hauptetappe am Freitag durch das Zillertal und weiter zum Achensee. Herrliche Ausblicke für die rund 180 Rallyeteams.

Schon der Prolog wird den Teilnehmern einen ersten Eindruck von der Tiroler Bergwelt geben: die Spertentalrunde bietet Blicke auf den Großen Rettenstein, den berühmten Wilden Kaiser, das Kitzbüheler Horn und den Hahnenkamm.

Nach dieser Einstimmung rund um Kitzbühel geht es dann am Freitag bei der Hauptetappe durch den Salzburger Pinzgau und das Tiroler Unterland: Über den Pass Thurn und Mittersill führt die Route vorbei an den Krimmler Wasserfällen und über den Gerlospass auf 1.531 Meter Seehöhe ins Zillertal. Mittags macht der Rallyetross am Achensee Station, dann geht es durch Unterinntaler Seitenstraßen zurück nach Kitzbühel.

Am Samstag folgt ein kurzer Abstecher nach Bayern und in die Festungsstadt Kufstein. Glanzvoller Abschluss wie immer: die große Fahrzeugparade in der Kitzbüheler Altstadt, bei der wieder Tausende Zuschauer alle Teams gebührend bejubeln werden.

Seit Jahren bewährt ist der Modus mit zwei Kategorien – je nach Ambition der Teams: Sport-Trophy (sportlich) und Classic-Trophy (Genussfahrer). Dem Sieger der Bergwertung winkt seit 2012 der prestigeträchtige Sepp-Greger-Bergpokal. Die neue Baujahrsgrenze wurde von Teilnehmern wie Besuchern sehr begrüßt: Seit dem Vorjahr gilt 1972 als Grenze für die Teilnahme an der Alpenrallye. Ein Schritt in Richtung “klassischer Automobile”, der auch ganz der Philosophie der Traditionsrallye entspricht.

Eine weitere Neuerung wurde ebenfalls im Vorjahr eingeführt: Der 30-Sekunden-Start bei allen Etappen. Die Vorteile: kürzere Wartezeiten, mehr Gelegenheit, andere Teilnehmer während der Rallye zu treffen. Auch Zuschauer und Fotografen können sich freuen: musste man bisher bei den Etappen noch über drei Stunden vom ersten bis zum letzten Fahrzeug an der Strecke warten, so ist jetzt das ganze Feld kompakt in einem 100-Minuten-Tross unterwegs.

Es sind die klingenden Namen mit automobiler Historie, die bei der Alpenrallye für Begeisterung sorgen: große Marken wie Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ferrari, Maserati, Jaguar, Mercedes-Benz, Aston Martin oder Rolls-Royce: Offene Rennsportwagen der Vorkriegszeit, elegante Coupés, Roadster und Limousinen der Fünfziger, Sechziger und frühen Siebziger Jahre – ein einzigartiges rollendes Museum der Automobilgeschichte.

Mehr als 25.000 historische Pferdestärken sorgen bei den Fans Jahr für Jahr für leuchtende Augen, wenn die Millionenwerte auf vier Rädern (der Gesamtwert geht in die zweistelligen Millionenbeträge) wieder auf großer Tour durch die Alpen unterwegs sind.

Seit 2011 Hauptsponsor der Alpenrallye ist die Volkswagen Group, unter deren Dach einige Automobilmarken mit großer Geschichte und klingenden Namen vereint sind. So etwa Bentley, Bugatti, Lamborghini und Porsche – daneben große Hersteller wie Volkswagen, Audi, Skoda, Seat und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Natürlich werden auch bei der Alpenrallye 2016 ausgewählte Klassiker der genannten Marken besonders stark vertreten sein.

Besondere Fahrzeuge der Konzern- und Markengeschichte, dargeboten von den Klassikabteilungen
der Marken, und faszinierende aktuelle Autos geben sich in Kitzbühelein Stelldichein. Historische Zeitzeugnisse mit luft- und wassergekühlten Motoren demonstrieren die Bandbreite des Volkswagen Konzerns, faszinierende automobile Träume von heute schließen den Spannungsbogen. Gefahren werden die Oldtimer von Journalisten, prominenten Schauspielern und Sportlern.

Zum dritten Mal als Alpenrallye-Sponsor mit an Bord ist das Bankhaus Berenberg, eineder traditionsreichsten und ältesten Privatbanken weltweit. Das 1590 gegründeteBankhaus ist die zweitälteste Bank der Welt und eine der dynamischsten zugleich, was die Geschäftsentwicklung angeht. Berenberg wird die Rallye wieder mit einem kleinen,aber erlesenen Team, dem 1590 Berenberg Classic Team, bestreiten.

Die Alpenrallye rundet das Engagement von Berenberg im Oldtimerbereich ab, das einige der renommiertestenVeranstaltungen in Europa umfasst. So ist Berenberg Partner des Concorsod’Eleganza Villa d’Este, der erstmals 1929 im norditalienischen Cernobbio ausgetragen wurde. Bereits seit 2009 unterstützt die Bank die Schloss Bensberg Classics, eine derhochkarätigsten Oldtimerveranstaltungen in Deutschland.

 

Donnerstag, 2. Juni

Prolog “Spertental-Runde” (50 km)

Start: Parkplatz Fleckalmbahn Kirchberg – Aschau – Kirchberg in Tirol – Reith b.K. – Kirchdorf – St. Johann i.T. – Reith b. K. – Kitzbühel Zentrum

Freitag, 3. Juni

“Zillertal–Runde” (ca. 360 km)

Kitzbühel (Hahnenkammparkplatz)– Mittersill – Gerlos – Zell am Ziller – Stumm – Reith i.A. – Hart – Bruck – Jenbach – Eben – Pertisau (Mittagsstopp) – Wiesing – Kramsach – Niederbreitenbach – Kirchbichl – Bad Häring – Bruckhäusl – Hopfgarten – Westendorf – Kitzbühel Zentrum

Samstag, 4. Juni

“Kufstein–Runde” (ca. 170 km)

Kitzbühel (Hahnenkammparkplatz) – St. Johann in Tirol – Kössen – Reit i.W. – Schleching – Oberaudorf – Tatzelwurm – Bayerischzell – Thiersee – Kufstein – Schwoich – Ellmau (Kaiserschmarrnfest) – Going – St. Johann i. T. – Oberndorf (Mittagsstopp) – Reith b. K.– Kitzbühel Zentrum

 

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Das war die 28. Kitzbüheler Alpenrallye 2015

Bei der 28. Kitzbüheler Alpenrallye vom 27. bis 30. Mai 2015 begaben sich 180 Automobilklassiker auf die Spuren der Kaiserzeit: mit einer Route ins Salzkammergut, einem Mittagsstopp in Bad Ischl und mit vielen spektakulären Bergstrecken.

Coole Fahraufnahmen, lockere Interviews, schöne Bilder, viel Stimmung und gute Laune: die Filmbeiträge zu 28. Ausgabe sind auf Youtube zu finden.

Die Mischung aus traumhafter Alpenlandschaft, atemberaubenden Bergstrecken, Exklusivität, sportlicher Herausforderung und dem Flair der Gamsstadt machte die Veranstaltung zu einer ganz besonderen Oldtimerrallye und zum Treffpunkt für viele prominente Teilnehmer aus Rennsport, Showbusiness, Wirtschaft und Sport.

“Tirol bietet einfach das beste Umfeld für eine hochwertige Veranstaltung wie die Alpenrallye” war AR-Ehrenpräsident Hans-Joachim “Striezel” Stuck überzeugt. Die Rennsportlegende hat in den letzten Jahren mehr und mehr den historischen Motorsport für sich entdeckt, da der Klassiker-Bereich zunehmend an Bedeutung gewinnt. Stuck ist überzeugt, “die Menschen wollen neben den neuen, zweifellos perfekten Autos auch die Historie erleben und ganz einfach `richtig Autofahren`– ohne technische Hilfsmittel und Fahrassistenten.”

Strecke Prolog „Hohe-Salven-Runde“ (Donnerstag)

Streckenführung „Watzmann-Runde“ (Freitag)

Streckenführung „Tatzelwurm-Runde“ (Samstag)

Die Hauptetappe 2015 führte ins Salzkammergut mit einem Mittagsstopp in Bad Ischl, der berühmten Sommerresidenz von Kaiser Franz Joseph. Natürlich standen wieder viele spektakuläre Alpenetappen im Mittelpunkt der Routenplanung.

Mit selektiven Bergstrecken mit klingender Motorsporthistorie wie die Hochkönigstraße, die Rossfeld- und die Tatzelwurmstrecke bot die Alpenrallye 2015 neue, landschaftliche reizvolle und interessante Routen.

Rund 600 Kilometer in Tirol, Salzburg, Oberösterreich und Bayern waren zu bewältigen. Gefahren wurde in zwei Kategorien: Sport-Trophy (sportlich) und Classic-Trophy (Genussfahrer).

1972 war die neue Baujahrsgrenze für die teilnehmenden Fahrzeuge (bisher 1985). Die Alpenrallye geht also einen Schritt zurück in Richtung der “klassischen” Automobile, ein Schritt, der auch der Philosophie der Traditionsrallye entspricht.

Klassiker aus sechs Jahrzehnten Automobilgeschichte eroberten bei der 28. Alpenrallye die Berge, darunter große Marken wie Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ferrari, Maserati, Jaguar, Mercedes-Benz, Aston Martin oder Rolls-Royce: Herrliche Vorkriegsklassiker, elegante Sportwagen und kostbare Limousinen der Automobilgeschichte.

Für besondere Highlights sorgten die Museen und Sammlungen der Volkswagen Group, die wieder ausgewählte Raritäten in Kitzbühel präsentierten und mit zwölf Klassikern (und prominenten Piloten) die Rallye bestritt.

Die Unternehmensgruppe Schaeffler (LuK-INA-FAG), ebenfalls Hauptsponsor der Alpenrallye, ging mit eigenem Werksteam an den Start. Zum zweiten Mal Alpenrallye-Sponsor war das Bankhaus Berenberg (Schweiz), für das technische Service und Pannenhilfe sorgte seit vier Jahren der AvD (Automobilclub von Deutschland).

Programm (Änderungen vorbehalten): Mittwoch, 27. Mai – 13.30–18.00: Fahrzeugabnahme, Donnerstag, 28. Mai – 08.00–16.00: Fahrzeugabnahme, ab 15.00: Prolog „Hohe-Salve-Runde”, Freitag, 29. Mai – ab 7.00: „Salzkammergut-Runde“, Samstag, 30. Mai – ab 8.30: „Tatzelwurm-Runde”, ca. 15.00: Zieleinfahrt mit Fahrzeugpräsentation in der Innenstadt

Unser Buchtipp

Wenn Sie jetzt auch Lust bekommen haben, demnächst den Großglockner oder das Stilfser Joch in Südtirol mit Ihrem Auto zu erfahren, finden Sie tolle Photos in dem Buch Escapes – Traumrouten der Alpen von Stefan Bogner.

Kurven bringen Glück. Alpenpässe pur, mit eigenem Blick fotografiert. Serpentine nach Serpentine, eingebettet in großartige Landschaft. Das ist die Essenz dieses Buches, ein Traum-Bildband für Pass-Liebhaber. Beim Betrachten dieses Fotobandes steigt bei jedem Serpentinenfan die Lust auf die nächste Cabriotour in die Alpen. Man spürt Stefan Bogners ganz eigene Passion für den Schwung der Straßen, den er in seinen Fotos festhält und begleitet. Ob es eine Rolle spielt, dass er als Neffe Willy Bogners natürlich auch den Schwung auf der Skipiste kennt und liebt? Das muss man selbst herausfinden.

Die Erinnerungen an die Berge kehren zurück, wenn man diese einzigartigen Fotos betrachtet. Höhenprofile und Streckenverlauf der hier gezeigten Alpenpass-Routen von Frankreich bis Südtirol sind ebenfalls enthalten. Das Buch enthält u.a. folgende Pässe Gotthardpass, Nufenenpass, San Bernadino, Furkapass, Albulapass, Flüelapass, Grossglockner, Col de la Bonette, Stilfser Joch.

Stefan Bogner, Autor und Fotograf von „Escapes“ und Inhaber der Münchner Designagentur fpm, nimmt sich jedes Jahr eine kleine „Auszeit“ und fährt in die Alpen, um Pässe zu fotografieren. Ebenfalls im Delius Klasing Verlag erschienen ist das Magazin „Curves“, in dem Stefan Bogner ebenfalls Alpenpässe porträtiert.

Stefan Bogner, Escapes, 4. Auflage 2013, 224 Seiten, 200 Farbfotos, Format 24,9 x 30,8 cm, gebunden mit Schutzumschlag, Delius Klasing, ISBN 978-3-7688-3532-9, 29,90 Euro

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Das war die 27. Kitzbüheler Alpenrallye 2014

Sie gehört zu Kitzbühel genauso dazu wie das Harley Treffen und das Hahnenkammrennen: die Kitzbüheler Alpenrallye. Zum bereits 27. Mal hatte die legendäre Classic Car-Veranstaltung am letzten Mai-Wochenende 2014 auch wieder viele prominente Oldtimerfans angelockt – und das Tiroler Luxus Alpendörfchen erneut in „VIP-Bühel“ verwandelt.

Bild unten:  Moderatorin Tamara Gräfin von Nayhauß mit Familie im Golf 1 Cabrio

Maria Riesch, Felix Baumgartner (mit neuer Begleiterin) und Johann Lafer gaben ihr Debüt bei der Kitzbüheler Alpenrallye! Die historischen Fahrzeuge aus sieben Jahrzehnten waren voll „beladen“ mit Prominenz aus Wirtschaft, Sport und Showgeschäft.

Die Strecke führte die VIP-Teilnehmer in 187 fahrenden Schmuckstücken (der Wert wird auf rund 30 Millionen Euro geschätzt) rund 475 Kilometer durch die schöne Berglandschaft – und dank einer neuen neuen Route über die Großglockner Hochalpenstrasse auf bis zu 2 407 Meter Höhe.

In Wagen Nummer 1 und erstmals am Start: Ski-Ass Maria Riesch. Sie führte gemeinsam mit Mann Marcus Höfl die Auto-Kolonne quer durch Kitz und Umgebung an – nicht im „Oldie“, sondern in einem nagelneuen Lamborghini Aventador Roadster.

Am Steuer hatten sich die beiden abgewechselt: „Exakt bei der Hälfte haben wir getauscht“, so Marcus Höfl. „Des is a Gaudi. Das macht wirklich Spaß“, lobte er. Für sie war’s eine Premiere: „‚Strietzel Stuck‘ hat uns gefragt, ob wir nicht Lust hätten, die Rallye mitzufahren. Und es hat terminlich gut gepasst.“ Für die beiden war nach Tag 1 aber schon wieder Schluss: „Wir fahren nicht die ganze Strecke, sondern nur heute den Prolog mit, also ca. 60 Kilometer. Morgen geht es weiter nach Bremen, wo wir Termine haben, und von da aus weiter nach Berlin.“

Gut möglich, dass wir sie künftig öfter bei PS-Veranstaltungen sehen. „Ich bin ein großer Autofan und bin auch schon immer schnelle Autos gefahren. Marcus und ich haben uns heute gefühlt wie in einem Rennauto bei der Formel 1.“ Nach Beenden ihrer aktiven Karriere hat sie nun erstmals Zeit für derartige Dinge: „Ich lebe schon seit vier Jahren in Kitzbühel, habe es aber noch nie geschafft, hier dabei zu sein.“

Zum Abendessen in den „Rasmushof“ kamen die beiden mit seinem Sohn Luca (8). „Leider hatten wir nur einen Zweisitzer und Luca konnte deshalb nicht mitfahren. Aber er hat sich voller Begeisterung die Autos angeschaut.“

Volkswagen, zum vierten Mal Sponsor der Kitzbüheler Alpenrallye, hatte 14 auf Hochglanz polierte automobile Klassiker und wie in den Vorjahren auch die meisten „zweibeinigen“ Stars ins Rennen geschickt.

 

Erstmals am Steuer in „Kitz“: Extremsportler Felix Baumgartner, der in einem Käfer 1302 S Rallye „Salzburg“ BJ 1971 sein Alpenrallye-Debüt gab. Für Aufsehen sorgte nicht nur der Star auf vier Rädern, sondern auch Baumgartners Begleiterin: eine hübsche Dunkelhaarige namens Silvi Bödi, angeblich ein Model. Beide strahlten im Auto um die Wette, kamen aber nicht mehr zum Dinner da sie wie Marie Riesch nur die erste Etappe mitfuhren. Vielleicht wollten die beiden ja die Zweisamkeit geniessen…

Schauspieler und Rallye-Stammgast Herbert Knaup ist fast schon ein alter „Alpenrallye-Hase“: „Ich bin schon zum dritten Mal dabei.“ Dieses Mal am Steuer eines roten Karmann Ghia Coupé Typ 14 BJ 1968: „Dynamisch und spritzig“, so sein fachmännisches Urteil.

 

„Man hat darin das Gefühl, viel schneller unterwegs zu sein. Man fährt 80 km/h, hat aber das Gefühl, mit 150 Sachen unterwegs zu sein. Wir hatten früher in meiner Kindheit einen VW Käfer, auf den absolut Verlass war. Diese Autos konnte man wenigstens noch selbst reparieren. Ich kann mich daran erinnern, dass mein Vater den gerissenen Keilriemen mit der Strumpfhose meiner Mutter repariert hat.“ Seine Frau Christiane und Söhnchen Samuel waren nach Kitz gekommen, um ihn anzufeuern.

Moderatorin Tamara Gräfin von Nayhauß hatte Ehemann Alexander Graf von Kalckreuth ans Steuer gelassen, auf der Rückbank des Golf Cabrio 86, auch bekannt als „Erdbeerkörbchen“, fuhren die beiden gemeinsamen Söhne Maximilian (7) und Louis (fast 9) mit: „Unsere erste Rallye zu viert“, so Tamara von Nayhauß. „Ich musste die Kinder aber nicht lange überreden, denn sie sind schon große Autofans. Für uns ist es eine Art Heimspiel hier, denn wir haben seit einiger Zeit eine Ferienwohnung hier in Kitz. Wir leben mitten in Berlin und ich wollte, dass die Kinder Kühe nicht nur aus dem Bilderbuch kennen.“

 

Sie fuhr stilecht die im Seventies-Look mit Schlaghose fuhr: „Passend zum Erdbeerkörbchen. Die Mutter einer Freundin, die in Südfrankreich lebt, fährt einen in Metallicblau. Damit fahren wir immer im Urlaub in Südfrankreich spazieren.“

Star-Koch Johann Lafer kurvte im eigenen Bulli T1 Samba BJ 71 in Weiß durch die Berglandschaft: „Ich habe ihn vor anderthalb Jahren aus Amerika importiert und restaurieren lassen. Letzte Woche habe ich ihn endlich aus der Werkstatt geholt und fahre heute meine erste Rallye mit ihm“, erzählte er stolz. „Das Auto ist für mich Emotion pur. Es erinnert mich an meine Kindheit in der Steiermark. Damals hatten wir kein Auto und sind wenn dann im Miet-Bus gefahren.“

Mittlerweile hat er mehrere Oldtimer in der Garage stehen, wie er erzählte: „Das Besondere an Oldtimern ist die Atmosphäre, das Fahrgefühl und die Gerüche.“

Alpenrallye Magazin 2014

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Rennfahrer-Legende Hans-Joachim Strietzel Stuck ist als Alpenrallye-Ehrenpräsident Stammgast bei der Veranstaltung. Er hatte dieses Mal das Steuer allerdings erstmals dem Nachwuchs überlassen: seinen beiden Söhnen Ferndinand (23) und Johannes (28): „Ich bin schon fast 20mal selbst mitgefahren. Aber dieses Mal habe ich die Alpenrallye erstmals organisiert – mit Unterstützung meiner Frau Uschi.“ Ein durchaus stressiger Job: „Lieber zehnmal mitfahren als einmal organisieren“, meinte er schmunzelnd. „Aber ich fahre nächste Woche schon wieder eine Oldtimerrallye mit, da kann ich mich dann wieder austoben“, lachte er.

Er hatte – passend zum 40jährigen Jubiläums des Golf – seinen eigenen Golf I GTI BJ 1983 in Rot ins Rennen geschickt, den sein Sohn Sohn Johannes lenkte.

„Strietzel“ wird im Rahmen der Rallye übrigens erstmals den „Hans Stuck Bergpreis“ übergeben, bekannt nach seinem Vater, der als „Bergkönig“ Renngeschichte geschrieben hat: „Mein Vater ist schon 1934 hier bei der Alpenrallye gewesen und hat alle Rekorde gebrochen. Der neu erschaffene Preis geht an den Sieger der Großglockner-Etappe: dieser darf mit mir eine Taxifahrt im Audi A 8 am Nürburgring machen.“ Sein Tipp an den eigenen Nachwuchs? „Gas geben wenn’s geht.“

Zum zweiten Mal dabei war Schauspieler Axel Pape, der mit Lebensgefähtin Gioia Raspé kam, im kultigen Käfer Herbie BJ 1960: „Oldtimer sind etwas Wunderschönes, ein Stück Zeit- und Designgeschichte“, schwärmt er.

„Mein erstes Auto war ein Käfer Cabrio, ein Gebrauchtwagen. Ich habe ihn von meinen Eltern zum Abitur geschenkt bekommen. Zum Preis von 2950 DM, das war damals eine Menge Geld. Damit bin ich als 18jähriger in den Winterurlaub nach Kitzbühel gefahren – und in Schneesturm gekommen. Aber der Wagen hat das mühelos mitgemacht.“

Für Schauspieler Heikko Deutschmann war’s eine Premiere: „Das ist die allererste Rallye, die ich mitfahre. Und das obwohl wir selbst einen Oldtimer zu Hause haben, einen Porsche 911 BJ 73. Wir haben ihn irgendwann einmal einer Bekannten abgekauft. Wir nutzen ihn aber nur als Zweitwagen weil er ein bisschen zickig ist“, erzählte er.

Er war im Karmann Ghia Coupé Typ 14 BJ 74 bestens aufgehoben: „Ich mag alte Autos weil sie ein bisschen zickig sind und ihren eigenen Kopf haben. Bei neuen Autos kann man fast jedes fahren ohne sich umgewöhnen zu müssen. Oldtimer hingegen haben ihre Eigenheiten: Wo befindet sich der Rückwärtsgang? Sie sind viel persönlicher als neue Autos.“

Er genoss quasi Einheimischen-Bonus: „Ich bin Österreicher. Ich bin in Innsbruck geboren und in Graz aufgewachsen. Ich war früher oft zum Skifahren hier, wohne aber schon seit 1980 in Deutschland.“ Sein Motto: „Dabei sein ist alles!“

In Fahrt waren auch Stephan Grühsem (Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG), dessen Tochter Kira im „Samba“ an den Start ging, Ex-Rennfahrer Manuel Reuter (im „Mille Miglia“ Käfer BJ 1956), Sänger Bernie Paul, Detlev und Leslie von Wangenheim und Moderator Jan Stecker (moderierte).

 

Freiherr Detlev von Wangenheim mit Freifrau Leslie von Wangenheimim Porsche 356 Cabrio
Saxband Hot Sax Club mit Gerd Salvermoser (Rübe)  beim Abendevent auf der Rübezahl Alm

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190 Classic Cars eroberten die Großglocker-Hochalpenstraße: Drei Tage gehörten die Straßen in und um Kitzbühel den Klassikern der Automobilgeschichte: die 27. Alpenrallye rief. Das bedeutete 590 Kilometer auf den schönsten Bergstraßen der Alpen vom 28. bis 31. Mai 2014.

Die Traumkulisse der Tiroler Bergwelt und das einzigartige Flair der Hahnenkammstadt macht die Alpenrallye zu einer besonderen Oldtimerrallye, wie immer aber auch zum Treffpunkt für viele prominente Teilnehmer aus Rennsport, Showbusiness, Wirtschaft und Sport. So nahm 2014 TV-Starkoch Johann Lafer erstmals die Alpenrallye in Angriff, Schauspieler Herbert Knaup und Heikko Deutschmann und TV-Moderatorin Tamara Gräfin von Nayhauss waren ebenfalls im Starterfeld zu finden.

Vieles war neu bei der Kitzbüheler Alpenrallye 2014: Ein strafferes Programm mit 30-Sekunden-Start bei allen Etappen, mehr Prüfungen, neue Bewerbe und die neue Baujahrgrenze 1985. Die Alpenrallye wurde damit noch zuschauerfreundlicher und attraktiver für Teilnehmer. Neu war auch der Zieleinlauf in der Kitzbüheler Innenstadt als Abschluss der Rallye am Samstag Nachmittag, bei dem wieder Tausende Zuschauer dabei werden.

Neu waren auch die Strecken der Alpenrallye 2014. So war die Fahrt auf die Großglockner-Hochalpenstraße zum Fuscher Törl auf über 2.400 Meter Höhe am Freitag eines der Highlights der 27. Alpenrallye. Die Samstag-Etappe führte ins äußere Zillertal und durch die malerische mittelalterliche Altstadt von Rattenberg.

Automobilraritäten aus sieben Jahrzehnten präsentierten sich den Oldtimerliebhabern: Offene Rennsportwagen der Vorkriegszeit, elegante Coupés, Roadster und Limousinen der Fünfziger und Sechziger Jahre und dazu ausgewählte Raritäten der jüngeren Automobilgeschichte.

Für besondere Highlights sorgten die Museen und Sammlungen der Volkswagen Group, die wieder ausgewählte Raritäten in Kitzbühel präsentierte. Auch der zweite Hauptsponsor der Alpenrallye, die Unternehmensgruppe Schaeffler (LuK-INA-FAG), bestritt wieder mit eigenem Werksteam die Alpenrallye.

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Bei der 25. Kitzbüheler Alpenrallye war Volkswagen mit zahlreichen automobilen Klassikern dabei. Vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2012 ging es hoch hinauf. Die Strecke führte unter anderem über die Großglockner-Hochalpenstraße bis auf 2.428 Meter über Normalnull.

Erneut unterstützte der Volkswagen Konzern die Alpenrallye als offizieller Partner, flankiert wurde der Auftritt durch die Präsentation aktueller Modelle der Konzernmarken. Die Kitzbüheler Alpenrallye zählt zu den traditionsreichsten Klassik-Events Europas.

Zum 25. Jubiläum verwandelten über 200 Preziosen die österreichischen Alpen rund um Kitzbühel in ein automobiles Freiluftmuseum. Die Marken des Volkswagen Konzerns waren mit großem Aufgebot dabei: Volkswagen Classic startete mit Raritäten wie dem nur in Südamerika produzierten Karmann Ghia TC 145 oder dem Race-Iltis, der 1980 die Rallye Paris-Dakar gewann.

Das Team von Audi Tradition kamm mit einem NSU TT, einem Audi 100 Coupé S und einem überaus raren DKW GT Malzoni, von dem in den 1960ern in Brasilien nur wenig mehr als 30 Exemplare gebaut wurden. Škoda schickte das Felicia Cabriolet auf die alpine Strecke, Lamborghini begeisterte die Sportwagen-Liebhaber mit dem 400 GT.

Inntal-Runde

Neben den Klassikern der Konzernhistorie setzte die Volkswagen Group in Kitzbühel auch aktuelle Modelle in Szene. Mit Spannung erwartet wurde das neue Golf GTI Cabriolet und der Lamborghini Gallardo LP 570-4 Spyder Performante.

Die Kitzbüheler Alpenrallye bietet mit ihrer beeindruckenden Gebirgskulisse, den anspruchsvollen Alpenpässen und Zehntausenden von Zuschauern beste Voraussetzungen für ein Klassik-Event der Superlative. Genauso hoch wie die Berge ist der Lifestyle-Faktor: Wieder hatten Prominente aus Kultur, Sport und Wirtschaft der Veranstaltung ihren ganz speziellen Charme verleihen. Abschluss und Höhepunkt war die große Fahrzeugparade am Samstag in der Kitzbüheler Innenstadt.

Großglockner-Runde

Im Jubiläumsjahr standen für die 200 Automobilklassiker bis Baujahr 1976 zwei besondere Strecken mit insgesamt 430 Kilometern auf dem Programm. Zum einen erstmals eine reine Tiroler Etappe (Freitag, 1. Juni): Der Rallyetross befuhr das gesamte Unterinntal bis Hall. Ein Highlight dabei war der Mittagsstopp in den Swarovski Kristallwelten.

Am Samstag, 2. Juni, ging es auf die Großglockner-Hochalpenstraße. Die Fahrt zum Fuscher Törl auf 2.428 m war sicher eines der großen Erlebnisse für alle Rallyeteams, eine Herausforderung für Mensch und Maschine. Abschluss und Höhepunkt der Rallye: die Fahrzeugparade vor Tausenden Zuschauern Samstag Nachmittag in der Kitzbüheler Innenstadt.

Hans-Joachim Stuck pilotierte den VW Porsche 914/4 durch die österreichischen Alpen

Kostbare Raritäten aus sieben Jahrzehnten Automobilgeschichte, die Traumkulisse der Tiroler Bergwelt, das Flair der Hahnenkammstadt und prominente Teilnehmer: das ist seit Jahren das Erfolgsrezept der Alpenrallye. Diesmal dabei: Die früheren Formel-1-Piloten Jochen Mass und Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, Ex-Skirennfahrer Hans Knauss, TV-Detektiv „Matula“ Claus-Theo Gärtner, Schauspieler Thomas Heinze, Tagesschau-Anchorman Jan Hofer, Musikproduzent Mousse T.

War 2011 dabei: offener Skoda Tudor 1101 (Baujahr 1948)

Freuen dürften sich Oldtimerfans auf viele Schmuckstücke, die die Hauptsponsoren der Alpenrallye an den Start brachten: Raritäten aus den Klassikabteilungen der Volkswagen Group, die Fahrzeuge des hochkarätigen Classic-Werksteams von Credit Suisse und die Flotte der Unternehmensgruppe Schaeffler (LuK-INA-FAG), die ebenfalls mit eigenem Team die Alpenrallye bestritt.

 

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Hansi Hinterseer hatte 2011 Premiere beim „Heimrennen“

Auch 2011 bot die Alpenrallye neue Strecken und viel Abwechslung an den drei Bewerbstagen: Der Prolog führte von Kirchberg (Etappenstart bei der Fleckalmbahn) über Oberndorf bis nach Ellmau und über Reith retour nach Kitzbühel. Die Hauptetappe war eine anspruchsvolle Schleife durch den nahen Salzburger Pinzgau: über den Paß Thurn, Mittersill, Kaprun nach St. Johann im Pongau und über die Hochkönig-Bergstrecke ging es zum Mittagsstopp am Brandlhof bei Saalfelden. Nach einer Rundstreckenprüfung führte die Strecke über die Deutsche Alpenstraße und Reit im Winkl wieder zurück nach Kitzbühel.

Die Samstag-Etappe führte über malerische Straßen, vorbei an Kössen und Walchsee in das Tiroler Unterinntal. Kufstein, Mariastein und Wörgl waren die nächsten Etappenorte, durch das Brixental bewegte sich der Tross nach Oberndorf zum Mittagsstopp. Abschluss und Höhepunkt war wie immer die große Fahrzeugparade am Samstag Nachmittag in der Kitzbüheler Innenstadt, immer ein besonderes Erlebnis für alle Starter vor Tausenden Zuschauern.

Zwei Unternehmen mit viel Bezug zur Oldtimer-Szene konnten erstmals als Hauptsponsoren für die Kitzbüheler Alpenrallye gewonnen werden: Zum einen die Volkswagen Group unter dessen Dach insgesamt neun Marken, zum Teil mit großer Automobilhistorie, vertreten sind: Bentley, Bugatti, Lamborghini, Volkswagen, Audi, Skoda, SEAT, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Scania. Neben etlichen kostbaren Raritäten aus der VW-Classic-Abteilung zeigte Volkswagen auch eine Reihe aktueller Modelle in Kitzbühel.

Ebenfalls neu an Bord war die Credit Suisse. Das Schweizer Bankhaus unterstrich mit diesem neuen Engagement einmal mehr seine enge Verbundenheit zur internationalen Oldtimer-Szene. Neben zwei eigenen Veranstaltungen pro Jahr unterstützt Credit Suisse seit vielen Jahren als Sponsor und Partner international renommierte Events wie den Concours d’Elegance in Pebble Beach, das Goodwood Revival und den Grand Prix de Monaco Historique und jetzt die Kitzbüheler Alpenrallye, bei der das Schweizer Finanzhaus auch mit vier Fahrzeugen aus dem eigenen Classic Fuhrpark an den Start ging.

Wie schon in den letzten Jahren als Hauptsponsor bei der Alpenrallye engagierte sind die deutsche Auto-Zuliefergruppe Schaeffler (INA, LuK, FAG), ebenso ein langjähriger Partner der Alpenrallye wie das Hamburger Emissionshaus OwnerShip.

Viele Prachtstücke der Automobilgeschichte machen die Alpenrallye Jahr für Jahr zum rollenden Automobilmuseum. Große Namen wie Bugatti, Lamborghini, Ferrari, Bentley, Porsche, Rolls Royce, Aston Martin, Lagonda, Mercedes-Benz, Jaguar, Maserati und viele mehr geben bei der Alpenrallye den Ton an. Insgesamt waren 206 Fahrzeuge von 36 Marken (mehr als je zuvor) von AC bis Volkswagen der Baujahre 1925 bis 1981 mit insgesamt über 30.000 Pferdestärken am Start. Ein Querschnitt der Automobilgeschichte vergangener Jahrzehnte.

– 206 Fahrzeuge bis Baujahr 1976 / 1981
– insgesamt über 30.000 Pferdestärken werden wieder unterwegs sein
– vom 485 PS starken AC Shelby Cobra (1962) bis zum Fiat Topolino mit 12 PS
– älteste Fahrzeuge: Rolls Royce Phantom I Convertible, Bentley 3/4,5 Litre, beide Baujahr 1925
– hubraumstärkster Wagen: Rolls Royce 17 EX Sports (1928) – 7.800 ccm
– Gesamtwert an die 30 Mio. Euro (geschätzt)

Streckenführung

Donnerstag, Prolog „Kaiser-Runde“ (ca. 60 km)

Start: Parkplatz Fleckalmbahn Kirchberg – St. Johann in Tirol – Going am Wilden Kaiser – Ellmau – Oberndorf in Tirol – Reith bei Kitzbühel – Ziel Kitzbühel/Vorderstadt

Freitag – „Pinzgau-Runde“ (ca. 275 km)

Kitzbühel – Pass Thurn – Mittersill – Kaprun – St. Johann/P. – Bischofshofen – Mühlbach – Saalfelden – Brandlhof (Mittagsstopp) – Lofer – Schneitzlreuth – Reit im Winkl – Kirchdorf – St. Johann in Tirol – Oberndorf in Tirol – Reith bei Kitzbühel – Kitzbühel (Zentrum)

Samstag– „Seen-Runde“ (ca. 135 km)

Kitzbühel – St. Johann in Tirol – Kössen – Walchsee – Kufstein – Langkampfen – Mariastein – Angerberg – Breitenbach – Angath – Wörgl – Haus – Hopfgarten – Westendorf – Kirchberg in Tirol – Reith bei Kitzbühel – Oberndorf in Tirol (Penzinghof/Mittagsstopp)