Das perfekte (Advents-) Wochenende in Zwickau


Weihnachtszauber in der Tourismusregion Zwickau: Die westsächsische Region präsentiert sich im weihnachtlichen Licht und inspiriert ihre Gäste mit erlebbarer Kulturgeschichte und klugen Köpfen wie Robert Schumann und August Horch. Hier verspürt man noch den Zauber der Weihnacht so intensiv wie an kaum einem anderen Ort im Land.

 

Lassen Sie sich zu den Glanzlichtern der Region führen und lernen Sie im besonderen Zauber des Weihnachtsfestes des sächsischen Erzgebirgsvorlands kennenlernen. Zwickau ist die viertgrößte Stadt im Freistaat Sachsen. Die historische Altstadt mit liebevoll restaurierten Jugendstil- und Gründerzeitgebäuden ist eine Augenweide und Einladung für zeitloses Schlendern durch den Weihnachtsmarkt, aber auch für stressfreies Shopping. Landestypische Gastronomie garantieren Genuss, Entspannung und beste Startbedingungen für Ihr Adventswochenende.

Automobilgeschichte wird in Zwickau seit 1904 geschrieben. August Horch machte Zwickau weltbekannt. In dem nach ihm benannten Museum, eines der jüngsten Fahrzeugmuseen Deutschlands, in Gebäuden aus den Anfängen der Gründung der AUDI AG werden Meilensteine des Automobilbaus lebendig.

Markennamen wie Horch, Audi, DKW, Auto Union, Trabant und VW begeistern Autonarren. Hier kann man auf 3.000 m² Automobilgeschichte erleben, geführt von Horch persönlich, der Sie mit Geschichten und Anekdoten in vergangene Epochen entführt.

Natürlich gehört jetzt ein Besuch des traditionellen Zwickauer Weihnachtsmarktes im Herzen der historischen Altstadt bei einer Tasse Glühwein und einem Stück Stollen dazu, der einer der schönsten Weihnachtsmärkte Sachsens ist. Inmitten der wunderschönen Altstadt gelegen und umrahmt von historischen Gebäuden, verzaubert dieser anheimelnde Markt immer vom ersten Adventswochenende bis einen Tag vor Weihnachten.

Sein abwechslungsreiches Angebot reicht von erzgebirgischer und vogtländischer Volkskunst, über Christbaum- und Adventsschmuck, Kerzen, Spiel- und Korbwaren bis hin zu typischen Speisen sowie Getränken. 2008 und 2009 wurde der Zwickauer Weihnachtsmarkt zu einem der Schönsten in ganz Deutschland gewählt. Mit über 120 Ständen erstreckt er sich vom Hauptmarkt über die Keplerstraße bis hin zum Kornmarkt.

Tägliche Öffnungszeiten: Mo – Do: 10.00 – 20.00 Uhr, Fr & Sa: 10.00 – 21.00 Uhr, So: 11.00 – 20.00 Uhr

 

Ein spannender Ausflugstipp ist das Daetz-Centrum in Lichtenstein, Deutschlands bedeutendste Ausstellung internationaler Holzbildhauerkunst. Hier können Sie an einem Tag ferne Kontinente bereisen und die Ausstellung „Andere Länder, andere Krippen“ mit Weihnachtskrippen aus aller Welt erleben.

Süße Verführungen geniessen Sie bei einer Besichtigung der Sächsisch-Thüringischen Schokoladenmanufaktur in Meerane, ca 20 Kilometer nördlich von Zwickau und üner eine Schnellstraße bequem erreichbar. Vielen nur als Radrennsportstrecke (die steile Wand von Meerane) bekannt, hat sich mittlerweile in diesem Städtchen „Genuss und Kultur“ erst so richtig entfaltet.

Die Romantik der Weihnachtszeit entfaltet sich immer am 1. Adventswochenende anschaulich in einem touristischen Meilenstein der Region, denn das Schloss Waldenburg lädt dann zur Schlossweihnacht im Lichterglanz ein. Händler bieten im liebevoll dekorierten Schlossareal erzgebirgisches Kunsthandwerk, kleine Köstlichkeiten und deftige Leckerbissen an. Aber auch ein Besuch der Gartenanlage und eine Schlossführung sind einen Nachmittagsausflug dorthin wert.

 

Und so könnte ein perfektes Adventswochenende in Zwickau aussehen:

 Freitag 

Bis 14.00 Uhr

Individuelle Anreise ins 4-­Sterne-­Hotel „Holiday Inn“, das im Herzen der historischen Altstadt von Zwickau liegt. Die meisten Sehenswürdigkeiten Zwickau wie der Dom St. Marien, das Robert Schumann Geburtshaus oder Schloß Osterstein sind nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt.

Holiday Inn Zwickau, Klosterstraße/ Kornmarkt 9, 08056 Zwickau, Tel. 0375 2792790, nicole.ramm@hi-zwickau.de, http://www.holidayinn.de, 35 EZ, 64 DZ, EZ ab 99 €, DZ ab 130 €; Frühstück kostet extra 16 €, Kinder bis 18 schlafen im Zimmer der Eltern kostenfrei.

 

15.30 Uhr

Schnuppertour Zwickau „Auf Luthers Spuren“ – gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der Robert-­Schumann-­Stadt im Weihnachtsglanz. Markantester Orientierungspunkt ist der Dom St. Marien, der aufwändigste Bau obersächsischer Spätgotik. Mit 87 Metern Höhe prägt er die Stadtsilhouette und bietet einen tollen Rundblick. Im Dom befindet sich der Wolgemut-Altar. Er ist mit über sieben Metern Breite einer der größten, kunsthistorisch bedeutendsten Altäre Sachsens.

 

18.00 Uhr

 

Besuch des traditionellen Weihnachtsmarkt Zwickau im Herzen der historischen Altstadt im erzgebirgischen Kleid, einer der schönsten Weihnachtsmärkte Sachsens und deutschlandweit renommiert- Besuch des Handwerkermarktes mit historischen Gewerken und Schauhütten

 

20.00 Uhr

 

Besuchen Sie eine Abendvorstellung des Theater Plauen-­Zwickau. Von tiefgründigen Klassikern bis hin zum Musicalprogramm stellt das Repertoire des Theaters Plauen-­Zwickau an zwei Standorten eine Besonderheit dar. Es ist das viertgrößte Theater Sachsens und eines von zwei Theatern in Sachsen, die noch vier Sparten unter einem Dach vereinigen. Hauptspielort in Zwickau ist seit 1823 das Gewandhaus am Hauptmarkt.

Das Gewandhaus ist von seiner ursprünglichen Bestimmung her kein Theaterbau, sondern wurde als Zunfthaus der Tuchmacher 1522 bis 1525 errichtet. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurde dieser in vieler Hinsicht unzulängliche Theaterraum immer wieder renoviert und umgebaut. Nach dem 2. Weltkrieg, während dem das Gewandhaus unbeschädigt blieb, wurde in den folgenden Jahrzehnten mit vielfältigen Initiativen das Zwickauer Gewandhaus erneuert und erweitert.

In einem Zusatzgebäude, in der „Alten Stadtmühle“ in der Gewandhausstraße, wurde 1979 das „Theater in der Mühle“ eröffnet, es folgte 1987 das Haus des Puppentheaters. Nach einer aufwändigen Sanierung konnte das historische Gebäude 1997 wiedereröffnet werden und bietet im Inneren einen modernen Zuschauerraum sowie neueste Bühnen-, Licht- und Tontechnik.

Theater Plauen-Zwickau, Gewandhausstraße 7, 08056 Zwickau, Telefon +49(0)375 – 2741146, www.theater-plauen-zwickau.de

 

 Samstag 

09.00 Uhr

 

Besuch des Museum Priesterhäuser. Die Zwickauer Priesterhäuser gehören zu den ältesten Wohnbauten in Deutschland. Die Schmuckstücke mittelalterlicher Baukunst lassen Sie in die Lebenswelt des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit abtauchen. Seit 2003 bietet das Museum in den Häusern nicht nur ein architektonisches Beispiel mittelalterlicher Bauweise, sondern gleichfalls die Möglichkeit, die historische äußere Hülle mit entsprechenden Ausstellungsstücken zu erleben.

Dies ist der Fall durch verschiedene Möbel, Interieur und Vitrinenexponate, die den jeweiligen geschichtlichen Bezug vertiefen sollen. Die Einheit zwischen Bauwerk und Ausstellung ergänzt sich somit zu einem hohen Informations- und Schauwert und vermittelt so auf museale Art geschichtliches Wissen zur Lebens- und Kulturgeschichte.

Die Priesterhäuser Zwickau und ihre Geschichten lassen sich durch unterschiedliche Rundgänge und Führungen entdecken. Man begibt sich auf eine Reise in vergangene Zeiten. Neben dem klassischen Führungsprogramm werden speziell entwickelte Führungen mit interaktiven Stationen für Kinder ab dem Kindergartenalter angeboten.

Domhof 6, 08056 Zwickau, Telefon +49(0)375-834551, Fax: -834555, www.priesterhaeuser-zwickau.de, Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag 13 – 18 Uhr

 

10.30 Uhr

Robert-Schuman-Denkmal (oben) und – Haus mit Museum (unten)

 

Musikfreunde in aller Welt kennen Zwickau als Geburtsstadt des Komponisten Robert Schumann (1810-1856). Über ihn und seine Gattin, die Pianistin Clara geb. Wieck (1819-1896) erfahren Sie alles im Robert-Schumann-Haus. Das Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung mit mehr als 4000 Originalhandschriften. Das facettenreiche Werk Robert Schumanns und sein von romantischer Liebe und genialem Schaffensdrang geprägter Lebensweg faszinieren bis heute die Menschen in aller Welt.

Die insgesamt acht Räume umfassende Dauerausstellung zeigt wertvolle Bilder, Musikinstrumente, Drucke, Handschriften und Erinnerungsstücke. Das Geburtszimmer Robert Schumanns ist komplett mit historischem Mobiliar aus dem Besitz Robert und Clara Schumanns ausgestattet, darunter als besonderes Prunkstück der Wiener Stein-Flügel, auf dem Clara Schumann neunjährig 1828 ihr Konzertdebüt im Leipziger Gewandhaus gab. Einstmals zierte dieses Instrument die 100-DM-Banknote.

Robert-Schumann-Haus Zwickau, Hauptmarkt 5, 08056 Zwickau, Telefon+49(0)375-81885116, www.schumann-zwickau.de, Öffnungszeiten Di – Fr: 10:00 – 17:00 Uhr, Sa – So: 13:00 – 17:00 Uhr

 

 Ausflugstipps für den Nachmittag  

Variante 1

Ein besonderes Kleinod ist die historische Brauerei Vielau. Hier wird noch in traditioneller Handwerksarbeit gebraut. Brauereiführung gibt es nur samstags auf Anmeldung,

anschließend:

 

Besuchen Sie das Heimat- und Bergbaumuseum Reinsdorf mit zünftigem Abendessen (auf Anfrage). Hier wird auf vier Etagen mit Hilfe von Karten, bergmännischen Werkzeugen und Bildern die Geschichte des Steinkohlebergbaus dargestellt, für die Reinsdorf berühmt ist. Außerdem lädt das Herrenhaus in Vielau, welches im Jahr 2006 umfangreich saniert wurde, zur Besichtigung ein. In Reinsdorf wurde auch, nachdem der Friedensvertrag im Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 abgeschlossen war, eine Friedenseiche gepflanzt und später dann als Erinnerung an diese ein Steinerner Tisch aufgestellt.

 

Variante 2

Die Miniwelt, ein kultureller Landschaftspark mit Attraktionen aus aller Welt und der Minikosmos, ein Filmerlebnis unterm Sternenhimmel, sind in Lichtenstein.

anschließend:

 

Gleich um die Ecke liegt das Daetz-­Centrum im Schlosspalais Lichtenstein. Ihr Austellungsrundgang ist eine Weltreise durch Kontinente und Epochen mit der wahrscheinlich umfangreichsten Sammlung von internationalen Holzkunst-­Exponaten weltweit. „Meisterwerke in Holz“ präsentiert mehr als 550 Kunstwerke aus fünf Kontinenten vereint durch das Material Holz und Ergebnisse handwerklicher Schnitzkunst von künstlerischer Qualität. Der Rundgang ist abwechslungsreich, informativ, immer wieder überraschend und macht Holz durch Märchen, Mythen und Geschichten lebendig.

Daetz-­Centrum, Schlossallee 2, 09350 Lichtenstein, Telefon. 037204-585858, Fax 037204 585859, www.daetz-centrum.de

 

Variante 3

 

Besuch des romantischen Schloss Waldenburg, welches aufgrund der verschiedenen im Schloss vorhandenen Stilepochen häufig als Kulisse für Filmdreharbeiten diente. Neben Aufnahmen für die ARD-Serie Tatort wurden hier schon vielfältige Dokumentationen gedreht. Im Jahre 2009 diente Schloss Waldenburg mit seinen einzigartigen Räumlichkeiten als Drehort für den Märchenfilm „Die kluge Bauerntochter“, der erstmalig im Januar 2010 durch die ARD ausgestrahlt wurde.

Besuchen Sie dieses berühmte Residenzschloss und lassen Sie sich bei einer Führung die Geschichte des Schlosses nahebringen. Danach lädt Sie der Grünfelder Park, der zu den bedeutendsten Landschaftsgärten Sachsens im englischen Stil zählt, zum Verweilen ein.

Schloss Waldenburg, Peniger Straße 10, 08396 Waldenburg, Telefon 03 76 08 – 2 10 00, Fax 03 76 08 – 2 10 06, tourismus-kultur@waldenburg.de, www.waldenburg.de

 

Variante 4

 

Sie besuchen ein Schokoladenseminar der Sächsisch-­Thüringische Schokoladenmanufaktur in Meerane. Diese befindet sich auf der Landesgrenze Sachsen Thüringen im Gelände des Romantik Hotel Schwanefeld. Aus unterschiedlichen Provinzen wurden die Kakaosorten ausgewählt, um eine ausgewogene, ansprechende und angenehme Schokolade herzustellen.

So wird von Bauern bzw. Händlern, die für einen „Fairen Handel“ sind, gekauft. Hauptproduzenten für fair gehandelten Kakao sind Ghana, Ecuador und die Dominikanische Republik. In Handarbeit werden verschiedene Sorten Schokolade und auch ausgefallene Pralinéskreationen hergestellt. Von der Auswahl der erlesenen Zutaten bis hin zum Befüllen der Tafeln wird mit viel Liebe zum Detail gearbeitet, um eine qualitativ hochwertige und einzigartige Schokolade zu kreieren.

Öffnungszeiten des SchokoLadens: Mo-Sa 10:00-18:00 Uhr, Sonntag geschlossen. Es gibt einen Online-Shop auf www.saechsisch-thueringische-schokoladenmanufaktur.de/schokoladen/

 

anschließend:

Abendessen im exquisiten Restaurant des 4-­Sterne-­Romantikhotels Schwanefeld. Am Rande eines alten Villenviertels direkt auf der Grenze zwischen Sachsen und Thüringen lädt das Romantik Hotel Schwanefeld zum Genießen ein. Das historische Fachwerkhaus, einst Zollstation mit Gasthof, ist heute ein liebevoll eingerichtetes Hotel mit Gourmetrestaurant und Kutscherstube.

Hotel Schwanefeld, Schwanefelder Straße 22, 08393 Meerane, Tel. 03764 4050, Fax 03764 405606, info@schwanefeld.de, www.schwanefeld.de

 

 Sonntag 

10.00 Uhr

 

Das August Horch Museum im Gebäudeensemble des einstigen Audiwerkes lässt auf 3.000 qm Geschichte und Geschichten wach werden. Mit der Ansiedlung der A. Horch & Cie. Motorwagenwerke in Zwickau 1904 wurde der Grundstein für einen Industriezweig gelegt, der in über einem Jahrhundert zum guten Ruf von Zwickau beitrug. 80 Großexponate und viele automobile Kleinobjekte geben Ihnen einzigartige Einblicke.

So bieten eine Tankstelle der 1920er und ein Ausstellungsstand der 1930er Jahre den Rahmen für die repräsentativen Horchwagen, die renommierten Audifahrzeuge sowie Wanderermodelle, die durch den Verbund der Auto Union mit der Zwickauer Historie verknüpft sind. Die Rennerfolge der Silberpfeile, die den Namen Zwickaus um die Welt trugen, werden gewürdigt. In einer Straßenszene präsentieren sich DKW Kleinwagen, die maßgeblich Anteil an der Breitenmotorisierung Deutschlands hatten.

Das noble Image Zwickauer Wagen wird an einer Hotelszene der Vorkriegszeit lebendig. Im Rundkino ist Geschichte filmisch in Szene gesetzt. Bei einem Blick in das Arbeitszimmer des Kraftfahrtpioniers August Horch und die von ihm bewohnte Villa ist große Vergangenheit spürbar.

Die Epoche nach 1945 war zunächst durch Nutzfahrzeuge und Vorkriegsmodelle bestimmt. Ende der 1950er Jahre folgt die Ära des Trabant, die an einer typischen Garage noch einmal lebendig wird. Prototypen und Modelle von Autos, die in der DDR nicht zur Fertigung gelangten, geben Zeugnis von der stetigen Innovationskraft. Den hiesigen Automobilbau der Gegenwart dokumentieren VW-Modelle.

August Horch Museum Zwickau gGmbH, Audistraße 7, 08058 Zwickau, Telefon +49(0)0375 – 27173812, www.horch-museum.de

 

13.00 Uhr

Kleiner Imbiss im Cafe Alex in Zwickau

Abreise

Weitere Info zur Region unter Tourismusregion Zwickau e.V., „Zwischen Muldental und Erzgebirge“, Peniger Straße 10, 08396 Waldenburg, Telefon 037608 – 27 24 3, Fax 037608 – 27 24 5, eMail info@tourismus-zwickau.de, www.tourismus-zwickau.de

 

Oldtimer – Treffen in Schloss Waldburg (unten) – Werbeanzeigen von Horch (oben)

 

Die Stadt Zwickau bietet jedes Jahr außergewöhnliche kulturelle Höhepunkte, vielleicht das passende Reiseziel für Ihre nächste Cabriotour.

 

 Festival der Reformation 2014 in Zwickau

Zwickau war nach Wittenberg die zweite Stadt, in der sich die Reformation vollständig durchsetzte. Luther predigte insgesamt viermal in der Muldestadt. Vom 16. bis 18. Mai 2014 wird Zwickau mit einem Festival der Reformation an die Geschehnisse vor fast 500 Jahren erinnern. Auf dem Areal des Schlosses Osterstein, dem Muldeparadies sowie Katharinenkirche, Priesterhäuser und Dom St. Marien wird es einen Mittelaltermarkt, die Straße der Reformation, Vorträge, Konzerte und Führungen geben.

Am Sonntag findet im Dom St. Marien ein Festgottesdienst mit Prof. Margot Käßmann (Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017 im Auftrag des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD)) statt.

Das Festival, das gemeinsam mit dem Europäischen Tourismusverbund „Stätten der Reformation“ e. V. veranstaltet wird, möchte bei allen Gästen das Bewusstsein für diese Zeit wecken, die nicht nur die christliche Kirche, sondern auch unsere Kultur nachhaltig veränderte.

 

Juni – Schumann-Fest: ganz romantisch

Das Robert-Schumann-Haus ist Zentrum des alljährlich im Juni stattfindenden Zwickauer Schumann-Fests. Dessen Geschichte begann noch zu Lebzeiten des Künstlers, als es 1847 erstmals eine mehrtägige Festveranstaltung zu Ehren des damals bereits weltberühmten Sohns der Stadt gab. Seit den 1960er Jahren hat sich ein jährlicher Rhythmus etabliert.

Jedes Jahr im Juni treffen sich in der Geburtsstadt Robert Schumanns die Freunde seiner Musik aus nah und fern zu dem stets besonderen Festival. Das Programm reicht von Kammer- und Orchesterkonzerten über Lieder- und Klavierabende oder -matineen bis hin zu Jazz-, Kinder-, Film-, Vortrags- und Freiluftveranstaltungen.

Die attraktiven Konzertorte der Stadt, wie der Jugendstil-Terrassensaal im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“, das Gewandhaus, die Kirchen, das Robert-Schumann-Konservatorium und Schloss Osterstein werden als Veranstaltungsorte einbezogen.

 

Juni  – Museumsnacht

Acht Kultureinrichtungen der Stadt Zwickau – August Horch Museum, Galerie am Domhof, KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum, Priesterhäuser Zwickau, Ratsschulbibliothek Zwickau, Robert-Schumann-Haus Zwickau, Stadtarchiv Zwickau sowie das Theater Plauen-Zwickau – laden mit vielfältigen Veranstaltungen, kulinarischen und musikalischen Genüssen zur dritten Museumsnacht Zwickau ein. Ein besonderes Erlebnis wird neben den abwechslungsreichen Programmpunkten das KULTUR-Caching sein.

 

August – Stadtfest Zwickau: Stars hautnah – Party pur

Jedes Jahr im August veranstaltet Zwickau sein großes Stadtfest. Auf drei Bühnen (Hauptmarkt, Domhof, Kornmarkt) gibt es an drei aufeinander folgenden Tagen eine Riesensause mit jeder Menge guter Musik, Unterhaltung und Spaß. Das Warm-up mit der Newcomer Night des Alten Gasometers findet traditionell am Donnerstag vorher statt, bevor es am Freitag offiziell los geht. Zwickaus Innenstadt gleicht dann einem Jahrmarkt. Vereine präsentieren sich, es wird getanzt, gelacht und auch das leibliche Wohl kommt bei den vielen Leckereien nicht zu kurz.

2013 heizten Stars wie Bosse, Selig, Ewig mit Frontfrau Jeanette Biedermann, Extrabreit, IC Falkenberg oder auch Frank Schöbel dem Publikum ordentlich ein. Wer es etwas gemütlicher wollte, den zog es zur Kinderbühne ins grüne Muldeparadies, wo man bei Picknick und jeder Menge Spielespaß auch für die Kleinen, die Seele baumeln lassen konnte.

 

September  – Historisches Markttreiben

Das Historische Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten portraitiert jedes Jahr am 2. Septemberwochenende das Zwickau der Biedermeierzeit; jener Epoche, in der auch der berühmteste Sohn der Stadt, der Komponist Robert Schumann, lebte.

Kaum ein anderes Zeitalter war so reich an Entwicklungen, Erfindungen und technischem Fortschritt wie das 19. Jahrhundert. Das erstarkte Bürgertum stellte das Private und die Familie in den Mittelpunkt und kämpfte schließlich 1848 auf den Barrikaden der bürgerlichen Revolution für seine Rechte.

Einmal im Jahr verwandeln sich Hauptmarkt, Kornmarkt und Domhof wieder in bunte Marktplätze, auf denen es historisches Handwerk, Unterhaltung und Kleinkunst im Stil des 19. Jahrhunderts zu erleben gibt. Außerdem halten die Töpfe und Pfannen der Gastronomen Köstlichkeiten bereit, die so vielleicht auch Schumann selbst schon verspeiste. Auf Fahrten in historischer Postkutsche und Droschke geht es auf den Spuren Robert Schumanns durch die Altstadt – vom Robert-Schumann-Haus bis zum Schloss Osterstein.

 

Aus der Geschichte des Zwickauer Automobilbaues

August Horch und die Anfänge des Zwickauer Automobilbaues

1899 gründete der gelernte Schmied und studierte Ingenieur August Horch (1868-1951) in Köln seine erste Automobilfirma, um eigene Entwicklungen zu verwirklichen, die er zuvor bei Benz & Co., wo er sich wichtige Erfahrungen erwarb, nicht umsetzen konnte.

Schon seine erste Konstruktion besaß einen neuartigen stoßfreien Motor mit Aluminiumgehäuse, war aber in der Herstellung zu teuer, so dass ein Auto nach altbewährtem Prinzip, aber mit patentiertem Kardanantrieb entstand, ohne die finanzielle Lage zu bessern.

Der Umzug nach Reichenbach im Vogtland folgte einem Teilhaberwechsel und brachte 1902 den Automobilbau nach Sachsen. Horch entwickelte seine ersten Vierzylindermotoren und verwandte erstmals Chromnickelstahl im Fahrzeugbereich.

Ein zur notwendigen Vergrößerung des Betriebes geeignetes Areal und kapitalkräftige Geldgeber veranlaßten Horch 1904 zur Übersiedlung nach Zwickau, dem westsächsischen Zentrum erwuchs damit ein neuer Industriezweig, dem es seinen guten Ruf als die Automobilstadt verdankt.

Die nunmehrige A. Horch & Cie. Motorenwagenwerke AG prosperierte, insbesondere nach Siegen bei Zuverlässigkeitsfahrten, doch führten interne Spannungen 1909 zur Entlassung des findigen Konstrukteurs.

 

Audi

Horch blieb zwar der eigene Name für die nahe der alten Wirkungsstätte etablierte neue Firma verwehrt, doch erfuhren die ausgereiften Neukonstruktionen unter der 1910 eingeführten Marke Audi schnell hohe Wertschätzung. Zum guten Ruf trugen wesentlich die wiederholten Siege bei der Österreichischen Alpenfahrt bei.

Während des Ersten Weltkrieges, produziert wurde für militärischen Bedarf, erfolgte die Umwandlung zur Audiwerke AG, indessen Horch seine konstruktive Tätigkeit aufgab und 1920 aus dem Vorstand schied.

Mit zukunftsweisenden Innovationen, wie Leichtmetallmotor und hydraulischer Vierradbremse gingen die Audiwerke in die 1920er Jahre, fertigten aber zu teuer. Durch Horchs Einsatz konnte ein drohender Konkurs 1925 abgewandt werden, drei Jahre später war der Kreditrahmen gänzlich ausgeschöpft, Rasmussens DKW Konzern übernahm das Unternehmen.

 

DKW

Der gebürtige Däne Rasmussen kam über Umwege zum Automobil. 1904 mit Metallwaren beginnend, richtete er die Fertigung bald auf Automobilzubehör aus. Von seinen erfolglosen Experimenten mit Dampfkraftwagen während des Ersten Weltkrieges blieb das Kürzel DKW zurück, das nach dem Einstieg in die Motorenherstellung auf Basis des Zweitaktprinzips zur Marke erhoben, alsbald zum Begriff für langlebige Qualität zu soliden Preisen, vor allem im Zweiradbereich wurde. 1928 war die Motorradfabrik in Zschopau die größte der Welt.

Die Massenmotorisierung im Auge, präsentierte Rasmussen 1928 den ersten Kleinwagen mit selbsttragender Sperrholzkarosserie und wieder Zweitaktmotor. Ihm folgte 1931 der in nur sechs Wochen im Audiwerk Zwickau auf den bisherigen Konstruktionen aufbauend entwickelte DKW F 1 als erster wirklicher Volkswagen, mit dem Rasmussen auf die Absatzschwierigkeiten seiner unter der Marke Audi gefertigten Sechs- und Achtzylindermodelle reagierte.

 

Horch

Die Horchwerke setzten den vom Gründer begonnenen Vierzylinderbau auch nach seinem Ausscheiden erfolgreich fort, ergänzten die Modellpalette um kleine, wirtschaftliche Automobile mit Blockmotor und begannen die Fertigung von Nutzfahrzeugen, wie Lastkraftwagen und Omnibusse.

Den Ersten Weltkrieg mit soliden Gewinnen hinter sich lassend, setzte man zunächst weiter auf Vierzylinder, reduzierte die Fertigung aber auf ein Einheitsmodell, das nochmals modifiziert nicht nur technisch zukunftsweisend war, sondern durch seine Gestaltung den Karosseriestil der Zeit prägte.

Mit der Hinwendung zum ausschließlichen Bau von Achtzylindermodellen ab 1926 nahm Horch jene, aus der Verknüpfung von qualitativ hochwertiger Technik und eleganter Gestaltung bei gediegener Ausstattung resultierende, Position des Luxuswagenherstellers in Monopolstellung ein, wofür die Wagen mit der geflügelten Weltkugel auf dem Kühler noch heute bekannt sind.

Doch insbesondere dieses Unternehmen geriet durch sein einseitiges und auf finanzkräftige Kunden ausgerichtetes Profil während der Weltwirtschaftskrise in starke Bedrängnis, der man mit einem 1931 präsentierten Zwölfzylindermodell von exklusivster Gestaltung schon gar nicht begegnen konnte.

 

Auto Union

Dem drohenden Zusammenbruch der sächsischen Automobilindustrie konnte die Sächsische Staatsbank als Hauptfinanzier mit der Gründung der Auto Union 1932 begegnen, die als schlagartig zweitgrößter Automobilkonzern Deutschlands unter den, untrennbare Einheit symbolisierenden Vier Ringen die Marken Audi, DKW, Horch und die Fahrzeugabteilung der Wanderer Werke AG vereinigte.

Vorteile boten sich nicht nur in einer wirtschaftlicheren, weil zentralen Unternehmensführung mit Sitz in Chemnitz, sondern besonders in der, den vielfältigsten Kundenwünschen entsprechenden Angebotspalette, die von Einbauaggregaten, Motorrädern und Kleinwagen der Marke DKW über Audi- und Wandererwagen der Mittelklasse bis hin zur Luxuskarosse von Horch reichte.

Den Traditionen der Marken wohl verpflichtet, schuf die Auto Union im Sinne der Etablierung des Gesamtkonzerns ein einheitliches Profil, das nicht nur auf Standardisierung im technischen Bereich sondern auch auf einen angeglichenen äußeren Gestaltungsstil ausgerichtet war.

Viele wegweisende Projekte konnten in den wenigen Jahren bis zum Zweiten Weltkrieg verwirklicht und teilweise bis zur Serienreife geführt werden. Geradezu sensationell waren die Kunststoff- oder im Windkanal erprobten strömungsgünstigen Karosserien, die Arbeiten auf dem Gebiet der Einspritztechnik bei Zweitaktmotoren, ein Lastkraftwagen in Frontlenkerbauweise oder auch frühe Crashtests.

Ganz maßgeblich zum guten Ruf des Unternehmens und darüber hinaus der Automobilstadt Zwickau haben natürlich die bei unzähligen Rennen und Rekordfahrten erfolgreichen Silberpfeile beigetragen, die als technische Glanzstücke von Leistungsfähigkeit und Zukunftsorientiertheit der Auto Union zeugten.

Der Krieg beendete die hoffnungsvolle Entwicklung und der bereits frühzeitig mit militärischen Aufträgen betraute Konzern wurde restlos in die Rüstung eingebunden, die zivile Fahrzeugfertigung mit wenigen Ausnahmen 1940 eingestellt.

Mit dem Kriegsende, das Horchwerk war ohnehin durch einen Bomberangriff schwer geschädigt, legten die amerikanische Truppen die Produktion bei der Auto Union still, die sowjetische Besatzungsmacht unterzog die Werke anschließend einer grundlegenden Demontage, bevor der Konzern 1946 enteignet wurde.

August Horch hatte dem Aufsichtsrat der Auto Union angehört. Er starb, als Pionier der Kraftfahrt hoch geehrt, 1951 in Münchberg.

 

Der Zwickauer Automobilbau nach 1945

Mit den verbliebenen Anlagen begann man in Zwickau zunächst, neben Ausführung von Autoreparaturen, mit der Fertigung von Gebrauchsgütern. Unter schwierigen Bedingungen begann schließlich 1947 im Werk Horch die Produktion von Fahrzeugen mit einem Lastkraftwagen, basierend auf Auto Union Entwicklungen, ähnlich dem folgenden Traktor Pionier.

Im Werk Audi nahm man 1948 die Fertigung des Vorkriegsmodells F 8 wieder auf, dem der F 9, als serienreifer Prototyp bereits 1940 vorhanden, in gemeinschaftlicher Produktion der Zwickauer Werke folgte.

Neben der weiter ausgebauten Nutzfahrzeugherstellung bei Horch, verfolgte man dort die Konstruktion eines an die alten Traditionen anknüpfenden Wagens der gehobenen Klasse, ein Ziel, das nach Behinderungen erst 1954 mit dem letzten Horch, dem P 240, als durchaus zeitgemäßem Fahrzeug erreicht wurde.

Durch die fehlende Schwerindustrie in Ostdeutschland machte sich bald ein starker Grundstoffmangel, besonders bei Karosserieblech, bemerkbar. Die einzige Lösung erblickte man im Kunststoff, dessen Ausgangsprodukte vorhanden waren. Mit dem Karosseriematerial Duroplast, hauptsächlich aus Kunstharz und Baumwolle bestehend, wurde ein Meilenstein in der automobilen Geschichte gesetzt.

Daneben entwickelte man einen Kleinwagen zur Ablösung der veralteten Automodelle, der 1954 vorgestellt wurde. Die Serieneinführung dieses P 50 war jedoch durch fehlende Kapazitäten zur Herstellung der Werkzeuge des Blechgerippes zu-nächst nicht möglich.

Das mit der Fertigung betraute Werk Audi entwickelte als Übergangslösung den P 70 mit Pontonkarosserie auf Holzgerippe, der als erstes Auto mit erfolgreich erprobter Kunststoffkarosserie eine Weltsensation darstellte.

Inzwischen war weiter an der Produktionsaufnahme des P 50 gearbeitet worden und 1957 konnte die Fertigung beginnen. Seinen Namen leitete man vom ersten künstlichen Erdtrabanten ab.

Die Großserienfertigung erforderte die Zusammenfassung und Freimachung aller Kapazitäten der Zwickauer Automobilindustrie, was durch die Vereinigung der beiden Werke zum VEB Sachsenring Automobilwerke und eine Verlagerung oder Einstellung bisheriger Erzeugnisse erreicht wurde.

Stetige Verbesserungen hielten den Trabant zunächst auf dem technischen Stand, doch bereits mit dem Baubeginn des modifizierten P 601 mit kantigerer Formgebung 1964 wußte man, dass alle Möglichkeiten am Fahrzeug ausgeschöpft und damit gänzlich neue Konstruktionen nötig waren.

Bereits 1961 stand ein erster Nachfolger als Versuchsmuster bereit, doch scheiterte die Übernahme in die Fertigung wie bei den späteren Projekten, die ihrer Zeit teilweise weit voraus waren und erstaunliche Ansätze darstellten, stets an den staatlichen Stellen, die den nötigen Investitionsaufwand als zu hohe volkswirtschaftliche Belastung ablehnten, selbst Bemühungen um ein Gemeinschaftsprodukt mit dem Ausland blieben erfolglos.

Speziellen Raum nimmt die in den 1960er Jahren sehr intensiv betriebene Forschung auf dem Gebiet der Kreiskolbenmotorenentwicklung ein, die jedoch aus Erkenntnis unlösbarer technischer Unzulänglichkeiten aufgegeben wurden.

Die in der DDR produzierten Fahrzeuge hatten sich von den internationalen Standards, vor allem in den Bereichen Schadstoff- und Geräuschemission sehr weit entfernt und die Führung war Anfang der 1980er Jahre nicht mehr imstande, dies zu leugnen. Entsprechend beschloss man ein mit bedeutenden Investitionen untersetztes PKW-Programm, das die Ablösung der veralteten Zweitakter durch Lizenznahme einer Viertaktmotorenreihe der Volkswagen AG beinhaltete.

Damit konnte man in Zwickau auch an die Ablösung des jahrelang lediglich in Details verbesserten P 601 gehen, doch den Stand der Zeit erreichte der Typ 1.1 trotz vieler technischer Verbesserungen. Auch sein Serienanlauf Ende Mai 1990 vor dem Hintergrund allgemein geänderter Verhältnisse kam zu spät, standen doch für die Käufer jetzt bessere Fahrzeuge zur Disposition. Ende April 1991 lief der letzte Trabant vom Band.

 

Volkswagen

Seit 1990 etablierte sich die neu gegründete Volkswagen Sachsen GmbH am Standort des für die Fertigung des Trabant 1.1 im Zwickauer Ortsteil Mosel neu angelegten Betriebsteiles des VEB Sachsenring Automobilwerke. Es entstanden umfangreiche, nach modernsten Maßstäben der Automobilfertigung ausgerichtete Werksanlagen, die ständig im weiteren Ausbau begriffen sind.

Wurde zunächst die Produktion des VW Polo aufgenommen, kamen später Varianten der Modelle Golf sowie Passat hinzu. Daneben nimmt die Fertigung von Karosserien für die Marke Bentley breiten Raum ein. Bereits 1999 verließ der 1millionste Volkswagen aus Sachsen die Fertigungshallen.

 

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