Volle Hallen, edle Unikate & heiße Motoren in Stuttgart

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Traumhafte Automobil-Legenden aus allen Ecken der Welt gepaart mit klassischer Eleganz erwartete die Liebhaber von schönen Kurven und heißen Motoren in Stuttgart auf Europas größte Oldtimermesse vom 7. bis 10. März 2019. 

Ausstellerstimmen:

Ralf Reller, Geschäftsführer, Reller Automobile GmbH:
„Nach meinem Eindruck war die Messe wieder einmal sensationell gut besucht. Es herrschte eine positive Stimmung, die Kunden waren interessiert, die Fahrzeugauswahl war insgesamt sehr gut. Wir haben in den ersten drei Tagen direkt auf der Messe fünf Autos verkauft, das ist schon etwas. Das Interesse am Automobil ist auf jeden Fall ungebrochen.“

Simon-Markus Loh, Inhaber, SML Car Group:
„Unser Fazit zur Messe fällt durchweg positiv aus: Wir hatten eine hohe Frequenz mit interessanten Kontakten zu potentiellen Kunden. Auch konnten wir sehr gute Gespräche mit anderen Ausstellern über Möglichkeiten der Zusammenarbeit führen. Besonders gefreut hat uns, dass wir vom Veranstalter als Bester Messestand 2019 ausgezeichnet wurden − und das bei der ersten Messeteilnahme hier in Stuttgart!“

Radek Pokorný, Inhaber, Engine Prague s.r.o:
„Die Retro ist eine der besten Messen, die wir in Europa besuchen. Publikum, Atmosphäre und Organisation sind deutlich besser als bei der Konkurrenz. Nächstes Jahr kommen wir wieder, und zwar mit einem größeren Stand. Wir sind sehr zufrieden!“

Christof Gerhard, Inhaber, Christof Gerhard:
„Wir waren zum ersten Mal in Stuttgart, nachdem wir bei der Retro in Köln gute Erfahrungen gemacht hatten. Gleich zu Anfang konnten wir ein Auto verkaufen und ausliefern: Eine Frau hatte sich in einen Alfa Romeo Spyder verliebt und ihn sofort mitgenommen. Daneben knüpften wir viele wertvolle Kontakte. Hier in Stuttgart begegneten wir Menschen, die Autos kaufen wollten!“

Gerald Burgdorff, Geschäftsführer und Inhaber, Burgdorff Cars:
„Einen eigenen Bereich für die NEO Classics zu schaffen, war eine sehr gute Idee, weil sich der Markt in diese Richtung entwickelt. Ich bin fest überzeugt, dass sich dieses Segment in Zukunft gut etablieren wird. An allen Messetagen zeigte eine seriöse Kundschaft hohes Interesse an unseren Fahrzeugen. Ich gehe deshalb von einem guten Nachmessegeschäft aus und denke, dass wir auch bei der nächsten Messe wieder mit dabei sind.“

Thomas Steppe, Geschäftsführer, Autohaus Steppe GmbH:
„Die Klientel der Messe passt gut zu uns. Viele Besitzer historischer Automobile sind auf der Suche nach einem ansprechenden Neuwagen. Hier in Stuttgart stoßen wir auf ein wachsendes Interesse an amerikanischen Fahrzeugen; der Verkauf in diesem Bereich läuft generell sehr gut. Wir bekamen eine schöne Resonanz auf unseren Auftritt und rechnen daher mit einem guten Nachgang.“

Christian Silberhorn, Inhaber, Silberhorn Classics:
„Grund für unseren Messeauftritt war die Einrichtung einer eigenen BMW-Halle, hier im Mutterland von Daimler und Porsche. Wir haben viele interessante neue Leute kennengelernt und hoffen, dass wir die Messe mit einigen ausgefallenen Exponaten bereichern konnten. Es war sogar ein Vertreter von BMW bei uns, der fragte: ‚Warum haben wir dieses Auto nicht?‘ Die Kontakte, die wir hier knüpfen konnten, haben uns inhaltlich weitergebracht.“

Wolfgang Deutinger, Geschäftsführer, C. F. Mirbach GmbH & Co KG:
„Für uns war die Messe auf jeden Fall eine erfolgreiche Messe: Wir führten sehr gute Gespräche und konnten mehrere Verkäufe abschließen. Ich hatte den Eindruck, dass der Fachbesucheranteil noch weiter zugenommen hat. Viele Menschen kamen extrem gut informiert an unseren Stand, Menschen mit Herzblut für italienische und englische Marken. Zur nächsten ‚Retro‘ kommen wir gerne wieder!“

Klaus Kienle, Geschäftsführer, Kienle Automobiltechnik GmbH:
„Vom ersten Tag an war sehr viel los. Das Interesse an unseren Angeboten war höher als im letzten Jahr, und wir hatten – nach meinem Empfinden − doppelt so viele Kunden an unserem Stand. Die Leute sind nach wie vor bereit, für hochwertige Automobile auch einen guten Preis zu bezahlen. Wir sind mit der Nachfrage sehr zufrieden. Auch der Termin Anfang März war eine gute Wahl. Zur nächsten Retro Classics Stuttgart kommen wir wieder.“

Oliver Reger, Geschäftsführer, OM-Automobile GmbH:
„Stuttgart ist eine wirtschaftsstarke Region, zudem liegen Österreich und die Schweiz praktisch vor der Haustüre. Deshalb ist die Retro Classics Stuttgart eine wichtige Messe für uns, was sich auch diesmal wieder bewahrheitet hat. Hier kann man vernünftige Ware zu einem guten Preis verkaufen. Auffällig war, dass auch viel ausländisches Publikum an unserem Stand war. Wir sind zufrieden mit dem Messeverlauf und kommen gerne wieder.“

Tausend Meilen. Der Dreieckskurs vom norditalienischen Brescia nach Rom und wieder zurück erhielt aufgrund seiner Streckenlänge den Namen „Mille Miglia“ (Tausend Meilen). Ende der Siebziger erlebte der 1957 eingestellte Klassiker unter den europäischen Langstrecken-Straßenrennen eine touristische Neuauflage, die zum Vorbild für viele weitere Oldtimer-Events wurde. Die Betreibergesellschaft 1000 Miglia S.r.l. präsentierte sich am Stand der Zeitschrift Retrowelt.

Rekordbörse. Die weltweit größte Messe für Fahrkultur geizt allgemein nicht mit Superlativen. Einen neuen Höchststand verzeichnen die Veranstalter auch bei der privaten Fahrzeugverkaufsbörse: Mit rund 1500 Exponaten stehen dort 2019 mehr Fahrzeuge zum Verkauf als je zuvor. Aufgrund der riesigen Nachfrage erstreckt sich die Angebotsfläche über die Messepiazza Ost, den Rothauspark, die Galerie des L-Bank Forums (Halle 1) sowie Teile von Halle 5, Halle 7 und Halle 8.

Stilvoll reisen. Einen Klassiker zu fahren, ist mehr denn je Ausdruck von Lebensgefühl und Lebensart. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich daher auch Klassiker-Events, Genuss- und Themenreisen. Am Stand von „L’ambassadora – Repräsentanz für besondere Hotels“ vereinen sich Mobilität, Lifestyle und Kulinarik zu einem überaus stimmigen Mehrklang.

Neben exklusiven Unterkünften und Touristik-Unternehmen stellen sich dort auch Winzer vom Verband Deutscher Prädikats- und Qualitätsweingüter e.V. vor. Als dekoratives „Beiwerk“ dient eine BMW Isetta – das von 1955 bis 1962 gebaute „Motocoupé“ ist rollendes Symbol für das deutsche Wirtschaftswunder.

Italienische Leidenschaft. Italien ist mehr als Pasta, Wein, Eis und „Dolce Vita“: Wie kein anderes europäisches Land steht der „Stiefel“ auch für epochales Fahrzeugdesign. Italienische Händler und Markenclubs haben inzwischen einen festen Platz in der Italien-Halle gefunden.

Diese ist auch Heimat von „Passione Italiana“, welche die gesamte Vielfalt „Made in Italy“ zeigt – von edlen Weinen und exquisiter Mode bis hin zu Musik und Kunst. Für die 2019er-Ausgabe der beliebten Schau hat das Italienische Kulturinstitut Stuttgart erneut die Schirmherrschaft übernommen. An Liebhaber mediterraner „Renn-Kurven“ gerichtet ist der Vortrag „Klassische Maserati GTs – Italienische Karosseriebaukunst der 1950er und 1960er Jahre“ von Leo B. Peschl.

Kuriositäten. Was einst dem neuesten Stand der Technik entsprach oder gar als Wegweiser in eine bessere Zukunft galt, wirkt angesichts der tatsächlichen Entwicklung oft fremdartig. Manch technische Errungenschaft verschwand zu Unrecht im Dunkel der Automobilgeschichte.

Auf der Sonderfläche „Kuriositäten“ sind zwei besondere Stücke der Marke Mercedes-Benz zu sehen. Aus Schweden stammt ein „Scheunenfund“, der beweist, dass alternative Antriebe und Treibstoffe keineswegs neue Themen unserer Zeit sind: Der noch unrestaurierte 220 SE aus dem Jahre 1965 verfügt über einen Holzvergaser. Im 230 E (Polizeiausführung) wiederum war die Polizei Stuttgart 1985 ihrer Zeit insofern voraus, dass die Beamten mit einem der ersten geregelten Katalysatoren unterwegs waren.

Öffnungszeiten: Donnerstag: 11:00 bis 19:00 Uhr, Freitag bis Sonntag: 9:00 bis 18:00 Uhr, http://www.retro-classics.de

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