
Genau 19 Jahre nachdem der letzte Roadster der Marke die Fabrik verließ und 100 Jahre nach der Firmengründung kommt wieder ein Sportwagen von MG zu den Kunden.
Mit dem elektrisch angetriebenen Cyberster räumt MG mit dem Vorurteil auf, dass Elektromobilität langweilig sein muss. Der Zweisitzer kommt in zwei Varianten auf den Markt. Der X Power steht mit Dual-Motor und Allradantrieb sowie 375 kW Leistung (510 PS) bei den Händlern. Die Basisversion hat Heckantrieb und 250 kW (340 PS) .
Die Energie kommt von einem 77 kWh starken Nickel-Kobalt-Mangan-Akku, für den MG beim stärkeren Modell eine Reichweite von 443 Kilometern verspricht.
Der Heckantrieb kommt danach maximal 507 Kilometer weit. An einer Schnellladesäule kann der Energiespender mit maximal 144 kW geladen werden.
Der Fahrer blickt auf eine dreiteilige Monitor-Landschaft mit den wichtigsten Informationen. Die Sportsitze bieten einen guten Seitenhalt, und der ist auch nötig, wenn man die Leistung des Cyberster abruft.
Die Allradversion erreicht nach gerade 3,2 Sekunden aus dem Stand Tempo 100 km/h, beim Heckantrieb vergehen fünf Sekunden. Für den Fall der Fälle befinden sich zwei massive Überrollbügel hinter den beiden Sitzen.
Die Materialien sind hochwertig und entsprechend verarbeitet. Das Dach sitzt fest in seinen Scharnieren, flattert nicht und ist in Sekundenschnelle geöffnet oder geschlossen. Ein- und Ausstieg erfolgen über Scherentüren.
64.990 Euro kostet die Einstiegsversion. (aum)






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MG bringt 2024 den Roadster zurück
MG produziert wieder Roadster. Die britische Traditionsmarke, die seit 2005 zum chinesischen SAIC-Konzern gehört, hat auf der Auto Shanghai den Cyberster enthüllt, der voraussichtlich im Sommer 2024 in Europa auf den Markt kommen soll.
Mit dem rein elektrischen Sportwagen kehrt die Marke zum 100-jährigen Bestehen von MG im kommenden Jahr in jene Fahrzeuggattung zurück, für die sie mit stilprägend war. Der Cyberster soll außerdem einen Ausblick auf die Designzukunft von MG Motor geben.
Der 4,53 Meter lange Zweisitzer hat fast den gleichen Radstand wie der MG4 Electric und trägt die charakteristischen Roadster-Merkmale mit langer Motorhaube, niedriger Frontpartie und klassischem Stoffverdeck, während man gespannt sein darf, ob die auffälligen Scherentüren es in die Serie schaffen werden.
Zu Antrieb und Batterie macht das Unternehmen noch keine Angaben. Allerdings hat das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (CIIT) bereits erste Informationen veröffentlicht.
Danach soll der 1985 Kilogramm schwere Wagen mit Allradantrieb und zwei Elektromotoren fahren, wobei die vordere Maschine maximal 150 kW (204 PS) und die hintere 250 kW (340 PS) entwickeln soll. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 200 km/h angegeben. (aum)

