Wiener Gemischter Satz DAC „Nussberg“ – Premiere beim Weingut Mayer am Pfarrplatz

Mit dem Jahrgang 2013 trägt der Wiener Gemischte Satz die begehrte österreichische Herkunftsbezeichnung DAC. Die ersten Flaschen des klassischen Wiener Gemischten Satzes DAC haben das Weingut Mayer am Pfarrplatz bereits verlassen, ab dem 1. März 2014 ist das geschützte Traditionsprodukt auch von der Top-Lage „Nussberg“ erhältlich.

Die Herkunftsbezeichnung „Districtus Austriae Controllatus“ (DAC) wird in Österreich seit 2002 an regionaltypische Qualitätsweine vergeben, die ihre Ursprungsregion in unverkennbarer Weise repräsentieren. Nach dem Weinviertel, Mittelburgenland, Traisental, Kremstal, Kamptal, Leithaberg, Eisenberg und Neusiedlersee ist Wien das neunte österreichische Gebiet, das diesen Status für seine Weine erhält.

Um nicht nur den Weintypus gesetzlich zu schützen, sondern auch die Verwendung von Lagenbezeichnungen klar zu regeln, hat das Nationale Weinkomitee zwei Klassifizierungen für das Wiener Traditionsprodukt festgelegt: Während der Wiener Gemischte Satz DAC maximal 12,5 Volumenprozent hat, darf ein Wiener Gemischter Satz DAC mit Lagenbezeichnung diese Grenze nicht unterschreiten und erst ab 1. März des auf die Ernte folgenden Jahres verkauft werden.

Seine Lage in Wien, die 330-jährige Geschichte und seine vielfach ausgezeichneten Spitzenweine geben Mayer am Pfarrplatz eine besondere Stellung in der internationalen Weinszene. Der Wiener Nussberg zählt zu den besten und geologisch interessantesten Lagen Österreichs und ist der Schatz des Weinguts Mayer am Pfarrplatz. Südausrichtung und Hangneigung garantieren ideale Sonneneinstrahlung und somit hohe Reife der Trauben, und das Pannonische Klima bringt nicht nur heiße und trockene Sommer, sondern auch lange Reifeperioden im Herbst.

Gleichzeitig sorgen Wienerwald und Donau für einen kühlenden Ausgleich, was die Aromenbildung fördert. „Mit dem DAC-Status für den Wiener Gemischten Satz reiht sich dieser äußerst traditionsreiche Wein nun endgültig in die Riege der großen Herkunftsweine Österreichs ein“, so Gerhard J. Lobner, Geschäftsführer des Weinguts Mayer am Pfarrplatz.

Der Wiener Gemischte Satz hat eine lange Geschichte. Schon im 19. Jahrhundert pflanzten Weinbauern in der Hauptstadt nicht nur verschiedene weiße Rebsorten in einem Weingarten an, sondern verarbeiteten die Trauben auch gemeinsam. Das war eine besondere Art des Risikomanagements, es wurden früh-, mittel- und spätreife Trauben nebeneinander gepflanzt.

Das Ergebnis sind bis heute vielschichtige, komplexe und fruchtbetonte Weine. Mit der neuen Verordnung ist klar geregelt, was den Wiener Gemischten Satz ausmacht. So müssen mindestens drei Qualitätsrebsorten gemeinsam in einem Weingarten gepflanzt werden, der offiziell als Rebfläche für Wiener Gemischten Satz eingetragen ist.

Für die Renaissance des Wiener Gemischten Satzes zeichnet die Winzervereinigung WienWein verantwortlich, der auch das Weingut Mayer am Pfarrplatz angehört. Bereits Weinbau-Urgestein Franz Mayer setzte sich intensiv für den Wiener Gemischten Satz ein, und Hans Schmid, in dessen Besitz das Weingut 2007 überging, schreibt mit seinem Team die Erfolgsgeschichte des Wiener Traditionsweines weiter.

Weitere Informationen unterWeingut Mayer am Pfarrplatz, Pfarrplatz 2, A-1190 Wien,  www.pfarrplatz.at

 

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