Weekendtour ins Salzburger Pinzgau

Bild oben: Heimatmuseum Schloß Ritzen in Saalfelden

Die Urlaubsregion Saalfelden Leogang im Salzburger Pinzgau ist ein guter Ausgangspunkt für fahrerisch reizvolle Strecken. Hier fühlt sich ein komfortables Renault Megane Coupe-Cabrio TCe mit 130 PS wohl. Unterwegs zu komfortablen Hotels, feinen Destillateuren und geselligen Hutessen vor der imposanten Kulisse der Leoganger Steinberge und des Steineren Meeres.

Oft sind die schönsten Tage im Jahr ein „Fluchturlaub“ vor Alltagstrott, Stress oder Beziehungsproblemen. Ein Cabriotour in die Berge ist jedoch fast immer ein Garant für echte Erholung. In Saalfelden Leogang haben sich nun einige Gastgeber auf das Thema „Regeneration“ spezialisiert. Das Holzhotel Forsthofalm bietet Behandlungen mit Ölen und Salben aus Almkräutern und Imkerhonig heimischen Ursprungs.

Die Leiterin des Spas des Hotels Forsthofalm, Claudia Widauer, rührt die Kräuterpeelings vor den Augen ihrer Gäste an. Für den Leoganger Energiewickel verwendet sie Zitronenmelisse und Minze zur Entspannung und Hautreinigung, Johanniskraut zur Beruhigung und Arnika zur Anregung des Kreislaufs. Noch mehr Regeneration holen sich die Hotelgäste mit Kräuterstempelmassagen, Badeessenzen und Saunaaufgüssen. Alle Zutaten stammen aus dem Almgarten.

Auch das erste Lebensfeuer-Hotel nach Autonom Health befindet sich in Saalfelden Leogang: das Ritzenhof Hotel und Spa am See. Eine Lebensfeuer-Messung ist hier die Basis für ein individuell abgestimmtes Vitalprogramm, das den Lebensrhythmus, die Ernährung und den Umgang mit Umweltreizen mit einschließt. Der Ritzenhof erfüllt als einziges Partnerhotel die Qualitätskriterien der Wiener Gesundheitsbildungs GmbH. Zu diesen zählen spezielle Messgeräte und vor allem ausgebildete Lebensfeuer-Professionals. Wer sich in die Obhut des versierten Teams begibt, darf sich zu Recht erwarten, nach dem Urlaub wieder voll durchstarten zu können.

Neugierig auf die Farben, Düfte, Traditionen und den Geschmack des Pinzgauer Herbstes? Dann kommt das Angebot von sieben findigen Leoganger Gastgebern gerade recht. Beim „Herbst Schnuraln“ vom 22.09. bis 09.10.11 können Sie auf ein farbenprächtiges Programm mit Naturerlebnissen, Brauchtum und Kulinarik zählen. Der Pinzgauer Begriff ‚schnuraln’ bedeutet neugierig sein, etwas entdecken wollen.

Zum Programm zählen Themenwanderungen, die jeweils mit einer gemütlichen Einkehr und typischem Pinzgauer Brauchtum abgeschlossen werden. Als echter Renner ist die „Schnurale Menüwanderung“: Sechs Gastgeber spornen Sie zu einem Sechs-Gänge-Menü mit fünf Zwischenetappen an. Nach jedem Gang folgt ein Verdauungsmarsch zum nächsten Wirt – geradewegs durch die herrliche Natur am Fuße der Steinberge. Die farbenprächtigen Wälder vor den schroffen Leoganger Steinbergen, die milde Sonne und die Früchte der Natur sorgen dabei für Ihr persönliches „Herbsthoch“.

Eine große Tradition hat Leogang nicht nur in der Land- und Forstwirtschaft sondern auch im Bergbau. Das Schwarzleotal ist das älteste und erzreichste Bergbaugebiet im Salzburger Land. Silber, Quecksilber, Kupfer, Blei, Nickel und Kobalt wurden hier bereits in vorgeschichtlicher Zeit abgebaut. Bei einer „mystischen Führung“ mit Fackeln im Schaubergwerk lernen Sie die weit verzweigten Stollensysteme und die harte Arbeit der Bergknappen kennen. Wieder ans Tageslicht zurückgekehrt schmecken dann die Knödelspezialitäten in der Knappenstube besonders gut.

Das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang zählt zu jenen Kostbarkeiten Österreichs, die sich wirklich lohnen, entdeckt zu werden. In der kurzen Zeit von 17 Jahren ist im alten, idyllischen Bergbaudorf Hütten ein äußerst qualitätsvolles Museum entstanden. Man hat sich neben der jahrtausende alten Bergbaugeschichte der Region auf die ausdrucksstarke Kunst der Gotik spezialisiert. Das 400 Jahre alte Bergverwalterhaus konnte 2003 durch einen unterirdischen Zubau erweitert werden und stellt in sich bereits eine Sehenswürdigkeit dar. Sie werden begeistert sein von den mit viel Feingefühl arrangierten Exponaten, die in solch reizvoller Umgebung fernab vom Trubel des Alltags zu finden sind.

Als Krönung der Museumsarbeit ist in diesem Jahr die Ausstellung „Rudolf Leopold – Gotiksammlung“ noch bis zum 30. Oktober 2011 zu sehen. Es ist gelungen, die nahezu unbekannte Gotiksammlung des berühmten, im Vorjahr verstorbenen österreichischen Kunstsammlers Rudolf Leopold, der zu Lebzeiten einige Male das Leoganger Museum besuchte und auch bereits als Leihgeber fungierte, exklusiv nach Hütten zu bringen.

Bergbau- und Gotikmuseum, Saalfelden Leogang, Tel.: 0043/(0)6583/7105, E-Mail: info@museum-leogang.at.
   
   

Almgasthof Huwi’s Alm im Bergdorf Priesteregg

Großer Wert wird in Saalfelden-Leogang auf bäuerliche Qualitätsprodukte gelegt, weshalb die traditionelle Pinzgauer Kost in den Mittelpunkt Ihres Urlaubsgenusses rücken sollte. Kasnockn, Kaspressknödel, Erdäpfelnidei mit Sauerkraut, g’füllte Bladln oder Moosbeernudln finden Sie auf vielen Speisekarten. Ein würziges Gaumenerlebnis ist ein Hutessen im Almgasthof Huwi’s Alm im Bergdorf Priesteregg auf 1.100 Metern Höhe. Das Fleisch der Galloway-Rinderlende schmeckt vom heißen Eisenhut unvergleichlich gut.

Wie die köstlichen Pinzgauer Spezialitäten entstehen, können Sie auf der Sinnlehenalm bei einer Käsereiführung erfahren. Die Alm liegt auf rund 950 Metern Höhe und ist zu Fuß leicht erreichbar. Der Käsermeister Johann Scheiber stellt vor allem Tilsitter, Pinzgauer Bergkäse und Camembert her.

Das 700 Jahre alte, renovierte Stockinggut in Leogang darf sich als das „Erste Schnapsbrennhotel Österreichs“ bezeichnen. Jeden Dienstag und Donnerstag wird es bei Brennmeister Thomas Kersten hochprozentig: Seinem frischen Geist entspringen mehrfach ausgezeichnete Edelbrände in Eichenfässern, außergewöhnliche Cuvées und Liköre. Sogar einen Schnapskäse gibt es bei ihm zu verkosten.

Verkostungs-Wohnzimmer“ : Herzog Destillate produziert 30 verschiedene Edelbrandsorten

Vom 400 Jahre alten Keilbauer-Erbhof kommen einige der erlesensten Edelbrände der Welt. Siegfried Herzog gilt in der Fachwelt als „Künstler und Alchimist“. Seit 2003 hat ihn die Vereinigung Destillata schon vier Mal zum Brenner des Jahres gekürt, Gault Millau waren „die besten Schnäpse der Welt“ 19 von 20 Punkten wert. Herzog verwendet ausschließlich reine Naturprodukte zum optimalen Reifezeitpunkt. Die Früchte von heimischen Obstbauern werden händisch ausgewählt und gewaschen. Nur so kann Herzog die gewünschte Qualität und das unvergleichliche Geschmackserlebnis erzielen.

Doch die Güte der Rohprodukte und das Fachwissen sind nur eine Seite der Medaille. Deshalb hat Herzog im Vorjahr seine Brennerei ausgebaut und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Im neuen „Verkostungs-Wohnzimmer“ steht seither auch ein Brennkessel, der Rahmen ist ideal für Degustationen mit Freunden. Herzog Destillate produziert 30 verschiedene Edelbrandsorten und pro Jahr verlassen 50.000 Flaschen den Hof, nachdem sie eigenhändig von Siegfried Herzog kontrolliert wurden. Abnehmer sind die gehobene Gastronomie, Hotellerie und der erlesene Fachhandel. Im Hofladen des Keilbauer-Erbhofs bekommen Sie neben den Edelbränden auch Liköre, Schokoladen oder etwa Käse.

Herzog Destillate, Breitenbergham 5, 5760 Saalfelden, Telefon: +43/(0)664/230 18 73, E-Mail barbara.mayr@herzogdestillate.at, http://www.herzogdestillate.at

So könnte Ihr perfektes Wochenende in Saalfelden-Leogang aussehen:

Unterkunft

Das Vier-Sterne-Superiors Hotel Ritzenhof von Martina und Hannes Riedlsperger befindet sich in ruhiger Lage in Saalfelden am Ufer des Ritzensees, der Ortskern ist in wenigen Minuten zu erreiche. Das Hotel eröffnete im Herbst 2010 nach sechsmonatigen Umbau und hat 67 Doppelzimmer mit Blick auf den Ritzensee oder auf das Bergmassiv des Steinernen Meers sowie ein a la carte Restaurant mit 24 Plätzen. Der 1.300 qm große Wellnessbereich ist offen und hell gestaltet, Fitnessmöglichkeiten bietet da angenzende Injoy Fitnessstuddio mit freien Zutritt. Als spezielles Gesundheitsangebot offeriert der Ritzenhof die Lebensfeuer-Messung nach Autonom Health.

Hotel Ritzenhof ****S, Ritzenseestr. 33, A-5760 Saalfelden, Tel.: +43/(0)6582/73806, E-Mail: info@ritzenhof.at, http://www.ritzenhof.at

Freitag: Willkommen in Saalfelden!

Individuelle Anreise und Check-in im Wellnesshotel Ritzenhof.

19.00 Uhr

Die Hoteliers Martina und Hannes Riedlsperger heißen Sie willkommen und erklären Ihnen das Lebensfeuer-Konzept. Sie lassen sich auch gleich die Messgeräte anlegen, die Ihnen dann am Samstag mehr über Ihr Lebensfeuer erzählen.

Anschließend lassen Sie sich von der Ritzenhof-Küche mit einem Willkommensabendessen verwöhnen.

Samstag: Großglocknerrunde, edle Tropfen und Lebensfeuer-Wellness

08.00 Uhr

Gesundes und köstliches Frühstücksbuffet im Hotel

Auf der Großglockner Hochalpenstraße

09.15 Uhr
Sie starten zur Cabriotour auf die Großglockner Hochalpenstraße, die wegen ihrer landschaftlichen Schönheit besonders beliebt bei Cabriofahrern ist. Die berühmteste Alpenstraße führt Sie ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern mit dem Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs mit 3.798 Meter, und seinem Gletscher, der Pasterze.

Auf 48 Kilometern erwarten Sie 36 Kehren und ein Höhenanstieg bis auf 2.504 Meter. Bei diesem Fahrerlebnis der besonderen Art durchqueren Sie eine Gebirgswelt mit blühenden Almwiesen, duftenden Bergwäldern und mächtigen Felsen. Am Fuße des Großglockners auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe besuchen Sie unbedingt auch die Dauerausstellung „Meilensteine aus der Automobil- und Motorradgeschichte“.

16.00 Uhr

Sie gehen zu einer „brennenden“ Angelegenheit zur Schnapsbrennerei des Saalfeldener Meisterdestillateurs Siegfried Herzog. Herzog wurde mit 19 von 20 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnet und war schon vier Mal „Brenner des Jahres“ bei der Destillata. Seine Edelbrände und Liköre sind tatsächlich „in aller Munde“.

17.30 Uhr

Nun sind Ihr „Lebensfeuer“ ausgemessen und Sie genießen spezielle Wellnessanwendungen im Hotel Ritzenhof, die je nach Ergebnis unserer Lebensfeuer-Messung ausgewählt wurden.

20.00 Uhr

Leichtes Abendessen im Ritzenhof: Sie lassen sich Spezialitäten aus dem Pinzgau und aller Welt auftischen.

Eine der letzten Eremitagen Europas ist bei Saalfelden

Sonntag: Lebensfeuer, Hutessen und kleine Wanderung

08.00 Uhr

Gesundes Frühstücksbuffet im Ritzenhof.

am Vormittag

Das geschulte Personal informiert und berät Sie in Lebensfeuer-Beratungsgesprächen.

12.30 Uhr

Sie fahren zum „Hutessen“ bei Huwi’s Alm am Priesteregg, ein Gaumenerlebnis, das hier Tradition hat und das Sie so schnell nicht vergessen werden.

14.00 Uhr

Besuch der Sonderausstellung von Rudolf Leopold im Bergbau- und Gotikmuseum Leogang .

16.00 Uhr

Check-out und individuelle Abreise

Wen Sie Lust und Zeit haben, können Sie noch ein kleine Wanderung machen, die Sie auf dem Weg der Stille zu einer der letzten Eremitagen Europas und zu Bruder Raimund von der Thannen auf dem Palfen führt.

Weitere Informationen unter Saalfelden Leogang, Bahnhofstraße 10, 5760 Saalfelden, Telefon: +43/(0)6582/706 60, http://www.saalfelden-leogang.at 

Auf der Großglockner Hochalpenstraße