Mein Meran: Die Insider-Tipps der Hotel Mignon-Gastgeberin

Meran besitzt viele Gesichter: mondän und mediterran, alpin und italienisch, elegant und entspannt zugleich. Kaum jemand kennt dieses Lebensgefühl so gut wie Sissi Amort-Ellmenreich. Die Gastgeberin des Hotel Mignon Meran Park & Spa wuchs zwischen Hotelfluren, Gartenwegen und dem Duft frisch gebackener Kuchen auf. Schon als Kind beobachtete sie, wie ihre Familie Gäste empfing, Geschichten austauschte und Meran als Ort der Begegnung lebte. Heute führt sie das traditionsreiche Haus gemeinsam mit ihrem Sohn Philipp Ellmenreich weiter. Uns verrät sie ihre Lieblingsorte abseits klassischer Reiseführer.

Das familiengeführte Fünf-Sterne-Hideaway liegt nur wenige Gehminuten von der Meraner Altstadt entfernt – eingebettet in einen 10.000 Quadratmeter großen mediterranen Park mit Palmen, alten Zedern und einem großzügigen Spa-Bereich. Die Verbindung aus Ruhe, Gartenidylle und unmittelbarer Stadtnähe prägt seit Jahrzehnten die Handschrift des Hauses.

 

Frau Amort-Ellmenreich, Sie leben seit Ihrer Geburt in Meran. Was macht diese Stadt für Sie so besonders?

Für mich kommt kein anderer Ort infrage, weil die Stadt so liebenswert, grün und angenehm überschaubar wirkt. Gleichzeitig eröffnet sie unglaublich viele Möglichkeiten: Berge, Wanderwege, Skifahren, Radfahren, Joggen, schöne Geschäfte – und überall begegnen mir vertraute Gesichter und liebe Bekannte.

 

Wie würden Sie Gästen Meran in wenigen Worten beschreiben?

Viele italienische Gäste nennen Meran die Stadt der Blumen und Pferde. Dazu gehört für mich vor allem diese einzigartige Mischung aus Südtiroler Bodenständigkeit und italienischer Lebensart.

 

Welche Orte verkörpern die Verbindung aus alpinem und mediterranem Lebensgefühl?

Ganz klar die Promenaden und der Tappeinerweg. Der berühmte Spazierweg zählt zu den eindrucksvollsten Höhenwegen Südtirols: Palmen, Kakteen und Zypressen rahmen dort Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel und historische Villen ein. Genau diese Gegensätze verleihen Meran seinen unverwechselbaren Charakter.

 

Haben Sie einen persönlichen Lieblingsplatz in der Stadt?

Ich gehe fast täglich mit meinem Hund Gigo spazieren. Mit am liebsten laufe ich die sogenannte Gilfrunde über die Sommer- und Winterpromenade. Wer Meran zu Fuß entdeckt, erlebt die Stadt langsamer – und intensiver. Entlang der Passer rauscht das Wasser, Oleander blüht zwischen Jugendstilfassaden und immer wieder öffnen sich kleine Plätze für einen Cappuccino in der Sonne.

 

Welche Spaziergänge empfehlen Sie Gästen, die Meran zum ersten Mal besuchen?

Natürlich den Tappeinerweg. Und den Weg vom Mignon durch die Altstadt hinein ins Zentrum. Genau darin liegt eine Besonderheit unseres Hauses: Obwohl das Hotel ruhig in seinem großen Park liegt, erreichen unsere Gäste die historische Altstadt in wenigen Minuten zu Fuß. Mediterrane Gartenruhe und urbanes Leben verschmelzen hier beinahe nahtlos miteinander.

 

Meran gilt als Stadt des Genusses. Wo verbringen Sie selbst gerne einen Abend?

Ich mag historische Restaurants sehr gerne – etwa das Siegmund am Bozner Tor, das Kallmünz oder das Restaurant Sissi. Viele dieser Häuser erzählen selbst ein Stück Meraner Geschichte: Jugendstil, alte Gewölbe, Südtiroler Klassiker und italienische Leichtigkeit treffen dort aufeinander.

 

Gibt es einen Ort, der in keinem klassischen Reiseführer fehlen sollte?

Etwas ganz Besonderes bleibt für mich die Handweberei von Ursula Schnitzer hoch oben in den Meraner Lauben. Zutritt erhält man nur nach Anmeldung. Gerade solche versteckten Orte prägen den Charme der Stadt: kleine Werkstätten, traditionsreiche Familienbetriebe und Menschen, die altes Handwerk mit großer Leidenschaft weiterführen.

 

Wenn ein Gast nach einem idealen Meran-Tag fragt – was raten Sie ihm?

Der Tag beginnt für mich mit einem Frühstück im Garten des Mignon. Danach geht es zum Training mit unserem Fitnesscoach Georg. Anschließend zieht es mich in die Stadt – zum Shoppen und auf einen Aperitif. Zurück im Hotel genieße ich einen kleinen Mittagssnack, bevor ich den Nachmittag am Pool, im Garten, auf der Dachterrasse oder im Saunabereich verbringe. Vor dem Abendessen gönne ich mir gerne noch eine Massage bei Debby oder Jana. Abends gehört dann ein schönes Dinner dazu: unser sechsgängiges Gourmetmenü von Küchenchef Hanspeter Humml und seinem Team. Und danach vielleicht noch ein Drink in unserer Bar ‚L’Atelier‘. Mein Sohn Philipp begeistert sich sehr für Gin. Der Honeypot mit Honig von unseren eigenen Bienen ist einer meiner absoluten Favoriten.

 

Hotel Mignon Meran Park & Spa.

Umgeben von einem mediterranen Privatpark mit Zedern, Palmen und einem jahrhundertealten Magnolienbaum, ist das Fünf-Sterne-Hotel ein Refugium für Ruhesuchende und Genießer nur drei Gehminuten vom Zentrum der Südtiroler Kurstadt entfernt. Das Hideaway wird seit Generationen von Familie Amort-Ellmenreich geführt.

50 individuell gestaltete Zimmer, darunter Penthouse-Suiten mit Privatterrasse, Whirlpool und Panoramablick, bieten viel Wohnkomfort. Im Park Spa erleben Gäste auf drei Ebenen wohltuende Entspannung unter anderem mit Rooftop-Biosauna, Salzgrotte und Pools unter freiem Himmel.

Das kulinarische Verwöhnprogramm umfasst Gourmetmenüs, Themenabende und Spezialitäten aus der alpinen wie mediterranen Küche. Ein vielseitiges Aktivprogramm, persönliche Betreuung und die privilegierte Lage zwischen grünem Idyll und urbanem Flair machen das Mignon zum Wohlfühlort für eine Auszeit zwischen Natur, Stadt und Südtiroler Lebensart.

www.hotelmignon.com